The Final Destination (Final Destination 4) Filmkritik

Filmherum:1.5/51.5 von 5 Sterne von Dominik
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5,00 von 5 Sterne (1 Bewertung(en))

Gruseln in 3D lautet das Motto dieser Fortsetzung. Als ich den Film dann gesehen hatte, verstand ich, was es mit Gruseln in 3D auf sich hat. Gruseln in 3D kann ich auch haben, wenn ich in den Keller gehe und nach Spinnen suche. Ist ungefähr genau so aufregend wie The Final Destination.

Upppssssss, moment… wir spulen nochmal zurück, ja?

Jeder erinnert sich noch an den ersten Final Destination Film. Das war toll, das war gruselig, das war etwas völlig Neues! Ein paar Kids werden vom Tod verfolgt, da einer von Ihnen die Vision hatte, dass das Flugzeug explodieren würde, aus dem sie daraufhin aussteigen. Glück im Unglück. Daraufhin wird einer nach dem anderen dahingerafft. Das allerdings immer relativ gut nachvollziehbar und vor allem „schön“ in Szene gesetzt.

Es folgen noch Teil 2 (in meinen Augen auch noch gut, kommt aber nicht mehr an Teil 1 heran) und Teil 3 (im Keller gruseln ist sinnvoller).

2009. Das Jahr von The Final Destination! Warum THE vorne dran steht? Ich hab mir das so erklärt, dass es wohl ein „Neuanfang“ der Serie sein sollte. Aber im Nachhinein wars einfach nur sinnlos. Jedenfalls hätten wir da zu Beginn die berühmte „große Szene“, in der etwas sehr aufregendes passiert. In diesem Falle ein Stockcar-Rennen, bei dem… die Fetzen fliegen. Der neue Hauptdarsteller sieht in einer Vision die schrecklichen Tode seiner Begleiter, wacht daraufhin auf, und flitzt mit seinen Freunden und ein paar weiteren Personen aus dem Stadion. So gut, so tot. Denn als die Leute aus dem Stadion raus sind, stirbt auch schon der erste Charakter. Hat man Mitleid? Nö. Die Charaktere sind einem dem ganzen Film über total unwichtig. Man baut keine richtige Beziehung zu ihnen auf. Von daher freut man sich eigentlich nur auf die vielen unterschiedlichen Todesarten. Und davon bekommt man genug. Eigentlich den ganzen Film über. Viel Verschnaufpausen gibt es nicht. Der Tod arbeitet wie am laufenden Band.

Hier hätten wir nun das erste Problem. Die Todesarten sind natürlich wieder ein paar andere als in den Filmen vorher, doch hat man vor dem Film den offiziellen Trailer gesehen, kennt man sie alle. Im Endeffekt reicht es also sich den Trailer anzusehen. Denn soviel mehr als darin bekommt man im ganzen Film nicht geboten.

Das zweite Problem ist die ausgelutschte Story. Ich habe wirklich nichts dagegen, dass ein paar Leute einer Katastrophe entkommen und dann vom Tod gejagt werden. Aber bitte… BITTE BITTE BITTE nicht immer mit dem absolut gleichen Ablauf und vor allem gleichen Ende. Es reicht. Es hat mir schon in Final Destination 3 gereicht.

Was bleibt?

Ein 3D-Gemorde ohne Sinn und Verstand. Die Charaktere sind viel zu austauschbar, die Story ist ausgelutscht, die Todesarten sind auch nicht so besonders interessant und eine richtig starke Atmosphäre wie in Teil 1 will den ganzen Film über nicht aufkommen.

Sorry, so nicht!

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. Marci sagt:

    Kann deine Meinung leider nur teilen. Die Story ist öde und einfach viel zu vorherrsehbar. Keine neuen Ideen wurden eingebracht. Den Charakteren gönnt man den Tod teilweise geradezu.

    Das einzige Interessante waren die 3D-Effekte, die zugeben ganz nett anzuschauen waren. Das wär aber in einer Doku über Tiere nicht anders gewesen 😉

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