The Art of Flight (2011) Filmkritik

Filmherum:5/55 von 5 Sterne von Dominik
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Ein Snowboard-Film. Noch einer. Aber was für einer!

Während des Ansehens ist mir vermutlich mehr als einmal die Kinnlade runtergefallen. So beeindruckend sind die Bilder, so mitreißend ist die Musik. „The Art of Flight“ könnte man ohne mit der Wimper zu zucken als die perfekte Symbiose aus Musik und Bildern bezeichnen. Und dass die weltbesten Snowboarder ihre Tricks auf einigen der gefährlichsten Berge ausführen, ist dabei beinahe schon Nebensache.

„The Art of Flight“ hat nicht wirklich eine Story und wirkt wie ein einziger, großartiger Zusammenschnitt aus unzähligen Snowboard-Schnipseln. Diese sind allerdings dermaßen geil und cool in Szene gesetzt, dass ich gerne einmal darüber hinweg sehe, dass es im Endeffekt einfach nur übertrieben geil ist. Ach, was rede ich, Boarden ist übertrieben geil! Und genau deshalb hatte ich während des Films das ständige Bedürfnis mein Board anzuschnallen. Ja, und dann? Damit im Wohnzimmer stehen? Wo bleibt der Schnee?? Im herbeigesehnten Adrenalinrausch schnell SSX für die PS3 bestellt, auf Spotify eine unendlich geile Snowboard-Playlist zusammengestellt, die Billabong-Mütze aufgesetzt – damn, bin ich cool! Und da ich jetzt so unglaublich cool bin, kann ich unter der Mütze schwitzend verkünden, dass „The Art of Flight“ als einer der wenigen Filme mit übertriebenem Slo-Mo-Einsatz zu keiner Zeit nervt.

Der Film lässt träumen. Doch lässt er Träume wahr werden? Wie gerne wäre ich mit Travis Rice oder John Jackson auf einem Berg. Wie gerne würde ich mich waghalsig herunterstürzen und die verrücktesten Stunts ausführen. Ich möchte mit Mark Landvik und Scotty Lago einfach nur mit dem Kopf voran in den Schnee springen, während Jake Blauvelt jubelnd daneben steht. Doch wie es nun mal so ist, bleiben das vermutlich nur Träume. Schade. Aber hey, was soll’s! „The Art of Flight“ ist wie ein kleiner Orgasmus fürs Gehirn. Der Film sagt mir, dass ich leben soll, egal wie viele Blessuren ich mitnehme.

Ich mag vielleicht (noch) nicht der Beste auf dem Brett sein, aber ich liebe Boarden und ich liebe diesen Film. Selten so etwas geiles gesehen! Und ich sage und schreibe jetzt so oft „geil“, dass es für die nächsten 20 Kritiken reicht. Ihr könnt absolut nichts dagegen tun und müsst euch diesen Film ansehen, ganz ehrlich. Irgendwie fun like „Jackass“, nur im Schnee.

Fazit

„The Art of Flight“ ist der wohl – in allen Belangen – prächtigste Snowboard-Film, den ich je gesehen habe.

PS: Unbedingt auf Blu-ray ansehen. Das Bild ist gestochen scharf.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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