Terminator – Die Erlösung Filmkritik

Filmherum:3/53 von 5 Sterne von Dominik
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*Peitsche aufn Rücken knall* – ja, ich war böse, ja, ich habe Terminator 4 gesehen – nein, ich fand ihn gar nicht mal so schlecht. *Plattensratchhhhhhhhhhhhhhhhh* MOMENT! Ich? ICH? Ich, der immer auf den Film eingeteufelt hat? Ja, ich war böse,…

„Terminator – Die Erlösung“, DER große Reinfall. So liest man es überall, so hat es mich bis jetzt davon abgehalten den Film anzusehen. Jetzt kam sogar Furunkel Gemunkel auf, dass Teil 5 und 6 nichts mehr mit Terminator 4 zu tun haben sollen. Es soll auf Teil 2 aufgebaut werden, sodass man Teil 3 und 4 getrost vergessen kann. Hab ich persönlich nichts dagegen, finde es aber mittlerweile leicht übertrieben.

Naja, mal schnell zu Teil 4, der ja bekanntermaßen in der Zukunft nach dem großen Atomgau spielt. John Connor (Christian Bale) kämpft als Anführer des Widerstands gegen die Maschinen. Einfallsreich? Nö. Im Endeffekt wars das auch schon mit der Story. John muss übrigens so ganz nebenbei seinen Papa noch aus den Händen der Maschinen befreien, dass dieser irgendwann einmal zurückreisen kann, um John zu zeugen. Muh.

Zusammenhang(slos)

Ich schreibe jetzt garantiert nicht, dass man Terminator 4 als eigenständigen Film sehen soll, damit er funktioniert. „Terminator – Die Erlösung“ baut auf Teil 3 auf! Arni fehlt? Kein Problem, schließlich hat sein computergeneriertes Ich zum Ende hin einen Kurzauftritt. Ich bin sogar der Meinung, dass diese Entscheidung die Richtige (und zugleich Falsche) war. Denn wieso sollten den ganzen Film über tausende von Arnies durch die Gegend laufen? Andererseits ist es einfach nur dämlich, dass genau in dieser Situation Arni auftaucht. Oh bitte – lächerlich!

Was mir hingegen gut gefallen hat, war das Setting des Films. Öde Landschaften, überall die Gefahr von einem der vielen neuen Terminatoren angegriffen zu werden, eine bedrückende Atmosphäre durch und durch. Hat mich irgendwie an die Fallout-Spiele erinnert. Vor allem die neuen Terminatoren haben mir gefallen. Schön, was den CGI-Leuten da alles aus der Feder gesprungen ist. Gut gefallen hat mir auch der Auftritt von Marcus (Sam Worthington), der im Laufe des Filmes feststellt, dass er halb Mensch, halb Maschine ist.

Effekthascherei?

Gut gemacht Jungs und Mädels! Es ist immer wieder schön, wenn einem hautüberzogenem Terminator genau jene entfernt oder abgefackelt wird. Auch Explosionen und CGIs allgemein sind sehr gut gelungen. Da gibts überhaupt nichts zu meckern. Dummerweise täuschen die guten Effekte nicht über die eher flache Story und das vergeudete Schauspieltalent hinweg. Sam Worthington zum Beispiel, derzeit in Avatar zu sehen, hätte locker mehr aus seiner Rolle machen können. Dummerweise spielte da wohl das Drehbuch nicht so ganz mit. Auch Christian Bales Einsatz ist eher vergeblich.

Es stimmt schon, das Ende ist leicht lächerlich, die Story eher mäßig. Trotzdem hat der Film viel Terminatorfeeling zu bieten. Vor allem Aktschn würde unser Muskel-Ösi jetzt sagen.

Fazit

Wer sich Filme wie „Death Race“, „The Tournament“ oder andere ebenso storybefreite Filme gerne ansieht, darf auch hier mal einen Blick riskieren. „Terminator – Die Erlösung“ ist ein Actionfilm mit Terminator-Setting. Von einem weiteren Terminator 2 können wir nur weiterhin träumen…

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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