Steve Jobs (2015) Filmkritik

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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Steve Jobs, ein Name, den wohl jeder kennt. Steve Jobs, ein Mann, den viele nur von Bildern und den Apple Keynotes kennen. Steve Jobs, ein Mann der Präzision und Effizienz über alles liebte. Steve Jobs, ein furchtbarer Vater?

Der Film „Steve Jobs“ begleitet Michael Fassbender auf seiner Apple-Odyssee über folgende Präsentationen: Der Macintosh (1984), das Zwischenspiel NeXT (1990) und der iMac (1998). Die Keynotes selbst verfolgen wir dabei nicht, da kurz vor oder nach Beginn dieser ein meist weicher Schnitt zur nächsten Szene/zum nächsten einschneidenden Erlebnis der Marke Apple führt. Bevor allerdings geschnitten wird, verfolgen wir das Tun des Mannes, der zusammen mit Steve Wozniak und Ron Wayne Apple groß machte. Steve Jobs herrscht und leitet. Ob das in Wirklichkeit genau so war? Vermutlich ja. Der Film basiert schließlich auf dem viel diskutierten Buch „Steve Jobs. Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers“ von Walter Isaacson aus dem Jahr 2011.

Für mich stellte sich „Steve Jobs“ als eine durchaus gelungene Biografie heraus, die mir diesen Visionär ein gutes Stück näher brachte. Doch zugleich möchte ich behaupten, dass mich der Film nicht einschneidend genug gefesselt hat, sodass ich ihn mir erneut ansehen müsste. Fassbenders herausragende Leistung in allen Ehren, ich hatte vom Film (noch) mehr erwartet als „nur“ Backstage-Berichte dieser Events. Andererseits wäre eine zumindest zum Teil ausgearbeitete Keynote mit Michael Fassbender wohl wenig angebracht – wenn auch sehenswert – gewesen, bzw. kann man sich die Originale auf Youtube ansehen.

Manchmal hatte ich etwas mit den zahlreichen querverbundenen Dialogen zu kämpfen. Wenn beispielsweise Jobs und Wozniak mit Worten um sich werfen, tut man sich gelegentlich schwer, diese den korrekten Ereignissen zuzuordnen. Dies ist wohl auch dem Umstand geschuldet, dass wir Jobs hier „nur“ über 14 Jahre seines Tuns folgen, gelegentliche Abstecher hin zur Garage, in der alles begonnen hat, einmal außen vor gelassen.

Zusammenfassend ist „Steve Jobs“ weniger als erhofft und dennoch genug. Schließlich zeigen diese drei Events, bzw. das dazugehörige Vor- und Nachspiel vieles, was diesen Mann ausgemacht hat.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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3 Responses

  1. Du hast geschrieben, man würde sich schwer tun das Filmgeschehen den historischen Fakten zuzuordnen. Da empfehle ich dir mal die Seite historyvshollywood.com. Dort werden Biopics auf ihre historische Korrektheit untersucht und ich will ja nichts vorwegnehmen, aber da schneidet STEVE JOBS ziemlich schlecht ab. Im Grunde wurden einfach nur die bekannten Namen genommen und dann in einen neuen Kontext gesetzt. Vieles von dem, was im Film zu sehen ist, ist so nie passiert. Das finde ich aber auch nicht schlimm. Michael Fassbender ist einfach immer großartig. Ich habe noch keinen schlechte Leistung von ihm gesehen. Ich mochte den Film sehr.

    • Dominik sagt:

      Klasse Seite, vielen Dank für den Hinweis! Ich hatte mir schon gedacht, dass man da ein wenig wild gemischt hat. Schließlich sah man Fassbender am Ende so, wie Steve Jobs erst später aussah. Aber man wollte halt einfach optisch mehrere Phase durchspielen.

      Fassbender hat wirklich viel rausgeholt. Ich denke, dass der Film ohne ihn nicht halb so gut gewesen wäre.

  1. 24. März 2016

    […] Filmherum – 3,5/5 […]

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