Silent Hill: Revelation (2012) Filmkritik

Filmherum:3/53 von 5 Sterne von Dominik
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3,67 von 5 Sterne (3 Bewertung(en))

Als 2006 „Silent Hill“ erschien, hätte wohl niemand erwartet, dass diese Spielverfilmung auch nur ansatzweise überzeugend sein würde. Das war sie dann aber doch. Der Film war sehr atmosphärisch, begeisterte durch gute Effekte und zog einen schnell in seinen dunklen, beängstigenden Bann. Dass eine Fortsetzung folgen würde, stand demnach außer Frage. Dass diese allerdings 6 Jahre auf sich warten ließ, überraschte. Hoch angepriesen in 3D und als gelungene Fortsetzung gefeiert, ging der Film dennoch leicht unter. Zumindest wenn man ihn im Vergleich zu seinen „direkten“ Konkurrenten, den „Resident Evil“-Filmen, sieht.

Story

Jahrelang sind Heather und ihr Vater Harry auf der Flucht, um dunklen und geheimen Mächten immer einen Schritt voraus zu sein. Die schrecklichen Albträume, die Heather plagen, lassen sie ahnen, welchem Schrecken sie versuchen zu entfliehen. Als ihr Vater plötzlich verschwindet, führt sie die Suche nach Silent Hill und somit immer tiefer in eine dämonische Welt. Kann sie die Gefahr abwenden, für immer dort gefangen zu sein?

Filmkritik

In der Fortsetzung spielt nicht mehr Radha Mitchell als Rose Da Silva die Hauptrolle, sondern ihre adoptierte Filmtochter namens Heather (Adelaide Clemens). Diese ist von Visionen geplagt, die sich schon bald bewahrheiten sollen. Doch bevor sie den entscheidenden Schritt nach Silent Hill wagt, erfährt sie – und wir als Zuschauer – Schreckmoment-Horror am eigenen Leib. Ständig sorgt ein greller Laut, ein Aufschrei oder ein lautes Geräusch dafür, dass einem beinah die Cola aus der Hand fällt. Wo „Silent Hill“ damals noch auf eine bedrückende Atmosphäre setzte, muss sich die Fortsetzung hauptsächlich auf diese Schrecksituationen berufen. Für mich persönlich ist genau das der Hauptkritikpunkt an der Fortsetzung. Teil 1 fesselte von der ersten bis zur letzten Minute. Ständig fühlte man sich zusammen mit der Hauptdarstellerin bedroht. Jetzt gibt es zwar immer noch interessante Horrorwesen, diese können allerdings nichts weiter, als aus irgendeinem Schatten zu springen. Schade, aber in Ordnung, da diese Schreckgespenster zumeist gut animiert sind, bzw. durch eine sehenswerte Maske verunstaltet wurden. Auch Silent Hill selbst wirkt hervorragend hergerichtet, wenngleich nicht mehr so furchteinflössend wie im Vorgänger.

Adelaide Clemens spielt das verängstigte Kind, das in der realen Welt nicht mit den Erscheinungen umzugehen weiß. Sie schreit, läuft weg, hat Angst. Kaum ist sie in Silent Hill angekommen, mutiert sie zur Superheldin, die lieber der Gefahr entgegen geht als vor ihr wegzulaufen. Das wirkt so lange seltsam, bis die Auflösung am Ende einige Fragezeichen wegpustet, dafür aber neue entstehen lässt. Teil 3, wir kommen!

Fazit

„Silent Hill: Revelation“ ist beileibe kein Meisterwerk, aber immer noch gut inszenierter 08/15-Horror. Der Film ist zu austauschbar und bietet nur selten neue oder eigene Ideen. Ich würde ihn mir vermutlich nicht mehr ansehen, dafür aber einmal mehr zum ersten Teil greifen, was vor allem daran liegt, dass dieser packender und die Hauptdarstellerin weitaus sympathischer ist.

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Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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3 Responses

  1. donpozuelo sagt:

    Ja, ich fand den jetzt auch nicht so stark. Hatte zwar vor allem dank der Musik noch immer das Silent Hill-Feeling, war aber nicht so gut und eingängig wie der erste Film. Dafür fand ich es echt toll, wie sie gerade bei der Hauptdarstellerin den Look aus dem dritten Spiel hinbekommen haben. Das war wirklich gut.

  2. donpozuelo sagt:

    Ja, bei mir wird’s den Fan-Bonus definitiv geben. Ich habe die Spiele geliebt.

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