Prince of Persia: Der Sand der Zeit Filmkritik

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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4,00 von 5 Sterne (1 Bewertung(en))

Gestern schaffte ich es endlich in die Spielverfilmung vom Deprihüpfer Prince of Persia. In den Hauptrollen: Jake Gyllenhaal als (Fast-)Prinz Dastan, Gemma Arterton als Prinzessin Tamina und Sir Ben Kingsley als Nizam. Wobei letzterer die gewohnt gute äh schlechte Bösewichtrolle übernimmt.

Story

Persien im sechsten Jahrhundert. Im Reich unsterblicher Abenteuer und Legenden werden ein neuer Mythos und eine große Liebe geboren. Nicht der Zufall, sondern die Vorsehung führt den charismatischen Draufgänger Prinz Dastan und die bildschöne, selbstbewusste Prinzessin Tamina zusammen. Gemeinsam überwinden sie anfängliche Abneigungen und bilden einen Bund gegen das Böse, das im Verborgenen seine Kräfte sammelt. Nizam, der machthungrige Bruder des Königs, strebt nach dem Thron, Scheich Amar (Alfred Molina) nach unvorstellbarem Reichtum. Alle Wünsche erfüllen könnte ein ungewöhnlicher Dolch, der Dastan in die Hände fällt. Im Abenteuer ihres Lebens, so gefährlich wie aufregend, versuchen Dastan und Tamina, diesen geheimnisvollen Schatz vor dunklen Mächten und skrupellosen Killern in Sicherheit zu bringen. Denn der Besitzer des Dolchs kann den im Griff versteckten magischen Sand der Zeit freisetzen, damit die Zeit zurückdrehen und die Welt beherrschen…

Filmkritik

Wie ich Überraschungen liebe. Ich bin ja selbst eine Person, die meistens vor einem Kinobesuch diverse Kritiken im Web oder in Zeitschriften liest. Oftmals ersparte ich mir so schon den einen oder anderen Reinfall. Doch im Fall von Prince of Persia, bin ich ganz froh, dass ich auf die überwiegend schlechten, bzw. mittelmäßigen Kritiken nicht reagiert habe.

Besonders begeistert haben mich bei Prince of Persia die Kulissen, die Kostüme, sowie die Actionszenen. Solch schöne Landschaften und Städteaufnahmen habe ich zuletzt im Spiel Assassins Creed gesehen. Auch die Kostüme und Actionszenen könnten genauso diesem Spiel entsprungen sein. Bei einigen Szenen war ich mir dann auch gar nicht mehr so sicher, ob ich nun in Prince of Persia oder Assassins Creed sitze. Prinz Dastan steht relativ zu Beginn in einer absolut eindeutigen Pose, die man so nur aus Assassins Creed kennt. Doch wie sagt man so schön? Sei’s wie’s sei!

Auch wenn der Prinz von Persien kein Assassine ist, so ist er doch ein herausragender Kämpfer und Parkour-Läufer. Der Film bietet fantastische Sprünge und Stunts, die mich stets begeisterten. So selten sie auch vor kamen. Jake Gyllenhaal, ein bisschen zuviel im Fitnessstudio abgehangen, passt wirklich sehr gut in diese Rolle. Als ich das erste mal hörte, dass er für die Rolle vorgesehen sei, schrieb ich den Film eigentlich fast schon ab. Großer Fehler, wie ich feststellen musste. Er ist ein äußerst sympathischer Schauspieler und die treibende Kraft, die mich diesen Film gespannt verfolgen ließ, auch wenn ich ziemlich rasch wusste, wie der Film wohl ausgehen würde.

Denn sobald 2 Schlüsselmomente im Film abgelaufen sind, kann man sich ratzdiekatz denken, wie wohl das Filmende aussehen wird. Und dass es dann genauso abläuft, wie man sich das vorstellt (und sogar noch lächerlicher), macht den Film zwar nicht schlechter, aber auch nicht wirklich herausragend. Da wäre dann weitaus mehr drin gewesen.

Wenn man das zusammenfasst, könnte man sagen, dass es sich um einen wirklich sehr schönen Disney-Film im Abenteuergewand handelt. Absolut vorhersehbar, aber trotzdem wie immer hervorragend in Szene gesetzt. Vor allem der Zeiteffekt, wenn der Prinz mit dem Dolch ein paar Sekunden in der Zeit zurück reist, ist sehr schön anzusehen. In Sachen CGI haben die’s halt einfach drauf! Schade nur, dass genau dieser Effekt zu selten eingesetzt wird. Zudem hätte ich mir das des öfteren bei Fallen gewunschen. Schließlich ist und war Prince of Persia schon immer ein Spiel zum Verzweifeln. Erst seit der Einführung des Sandes der Zeit bin ich wieder eingestiegen. Schließlich entkam man so den tödlichen Fallen, die einem kurz zuvor das Leben kosteten.

Fazit

Prince of Persia ist die wohl beste Spielverfilmung, die ich seit langem gesehen habe. Zwar ähnelt der Film gleich 2 Spielen von Ubisoft, das tut dem Ganzen aber keinen Abbruch. Die Bildwelten, die man da zu sehen bekommt sind, um es kurz und schmerzlos zu sagen, fantastisch! Motivierte Darsteller, passende Musik, interessante CGI’s und tolle Actionszenen – das ist Prince of Persia. Vorhersehbar und Bla Bla im Überfluss – auch das ist Prince of Persia. Insgesamt aber wirklich gut!

Bilder, Storytext: © Disney Enterprises, Inc. and Jerry Bruckheimer, Inc. All rights reserved.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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