Point Break (2015) Filmkritik

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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Das „Point Break“-Remake ist in Blogger-, Kritiker- und Filmfan-Kreisen sehr umstritten. Kein Wunder, ist das Original von Kathryn Bigelow doch die perfekte Synthese aus Adrenalin und Leidenschaft.

Längst wollte ich mir mein eigenes Bild davon machen, und der heutige Heimkino-Release (28.07.) ist doch wohl DER Anlass dafür. 🙂

Style

Das „Point Break“-Remake ist wie erwartet ein absoluter Hingucker. Die zahlreichen Stunts sind wunderschön und extrem hochauflösend gefilmt. So erlebt man Adrenalinkicks am laufenden Band, während die wunderschönen Landschaftsaufnahmen für Fernweh sorgen. Und auch die Haupt- und Nebendarsteller tun dazu ihr Übriges. Ein jeder ist jung, sportlich, einfach schön anzusehen. Somit folgt der Film dem aktuellen Trend, den meiner Meinung nach die „Fast & Furious“-Reihe mitunter ins Leben rief.

Optik und Sport beanspruchen in diesem Film einen Großteil der Laufzeit für sich – ich hatte aber auch nichts anderes erwartet. Natürlich sollte die Story, bzw. der, aus dem Original bekannte Verlauf, auch noch irgendwo seinen Platz finden, doch das Remake konzentriert sich nun mal überwiegend auf den Glanz.

Vergleich verboten

Verständlicherweise möchte man den Film mit dem Original vergleichen, allen voran ich als Filmblogger und Hobbykritiker. Ich liebe das Original und hatte schlichtweg nicht erwartet, dass der Film dieses überbieten würde. Kurz und knapp: Er hat es auch nicht geschafft. Dazu ist er mitunter zu lieblos inszeniert. Mit den Einzelschicksalen fiebert man nur selten mit, höchstens in 1-2 Szenen, in denen Bodhi sichtlich gerührt ist. Abseits davon allerdings arbeitet er schlichtweg das dünne Drehbuch ab, das zum Großteil für Lücken füllende Wortwechsel zwischen den Actionszenen sorgt.

So böse das nun auch klingen mag, das Remake hat mir dennoch gefallen. Ich fühlte mich bis kurz vor dem Ende ziemlich gut unterhalten. Ich feierte die grandiosen Aufnahmen und damit natürlich die professionellen Extremsportler, die dieses Spektakel erst ermöglichten. Damit reiht sich „Point Break“ nahtlos in die aktuelle Riege der relativ belanglosen aber dennoch sehenswerten Actionfilme ein.

Würde ich mir den Film nochmal ansehen? Ja. (Das Original allerdings noch deutlich öfter.)

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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2 Responses

  1. donpozuelo sagt:

    Okay… das ist doch mal ne Aussage 😉
    Aber wenn ich ehrlich sein darf, habe ich mir fast so was gedacht. Es ist ja schließlich eine gute Vorlage, aus der man durchaus was machen kann. Wird aber sicherlich trotzdem noch ein bisschen dauern, bis ich mir den mal anschauen werde.

  2. Popshot sagt:

    Gute Kritik! Die „professionellen Extremsportler, die dieses Spektakel erst ermöglichten“, kommen übrigens auch im Bonusmaterial zu Wort. Habe mich in meiner Kritik eher darauf konzentriert: http://popshot.over-blog.de/2016/08/point-break-film-mit-edgar-ramirez-und-luke-bracey.html

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