One more „Drive“ Filmkritik

Filmherum:5/55 von 5 Sterne von Dominik
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(2 votes, average: 3,00 out of 5)

Ich habe den Film „Drive“ zuletzt im Februar 2012 rezensiert. Lange ist es her. Das will allerdings nicht heißen, dass ich den Film in der Zwischenzeit nicht noch öfter gesehen hätte, im Gegenteil. In mehr als 4 Jahren ist natürlich auch in Sachen „Drive“ viel passiert. In 4 Jahren habe ich den Film mehrfach gesehen. Zuletzt allerdings erst vor rund einer Woche. Und genau da kam es mir in den Sinn, den Film in geschriebenen Worten wiederauferstehen zu lassen.

„Drive“ begeisterte mich damals im Kino. So sehr, dass ich ihn augenblicklich zu einem meiner Lieblingsfilme erkoren habe. Sein Style, die Story, die Darsteller, die Musik, die Autos – hier scheint alles perfekt. Eine Heile Welt, die sich wacker am Rande des Abgrunds hält. Doch wenn der Driver dem Abgrund dann doch einen Deut zu nah kommt, wendet sich das zuvor noch wunderschöne Retro-Märchen in das Spiegelbild des Bösen. Regisseur Nicolas Winding Refn geizt nicht mit Blut und Brutalität, allerdings nicht auf die übertriebene Art und Weise, sondern die erschreckend realistische. Und so wird aus dem Film urplötzlich etwas gänzlich anders. Etwas abscheulich-schönes, ein Sinnbild des Lebens.

Ich kenne das Buch zum Film und mag Winding Refn’s Detailverliebtheit dazu, auch wenn Film und Buch nicht vollständig Hand in Hand gehen. Und dennoch: Der Regisseur wusste haargenau, worauf er sich konzentrieren musste, verpflichtete einen der wohl angesagtesten Darsteller dieser Zeit und lässt ihn seither nicht mehr los.

Dann wäre da natürlich noch die Musik seitens Kavinsky und Co. Synthwave par excellence! Ich kann in diesem Zuge nur mein neues Projekt TL80s empfehlen, das sich genau diesem Musikstil widmet. 🙂

Und die Autos, meine Güte! Ich habe dazu eine sehr stark Seite gefunden, die sämtliche Autos des Films anschaulich präsentiert. Wusstet ihr zum Beispiel, dass es sich beim Auto des Drivers um einen 73er Chevelle in der Standard-Version handelt? Nicolas Winding Refn setzte im gesamten Film auf Standard-Modelle, ganz im Gegensatz zu Racing-Filmen wie „Fast & Furious“. Eine weitere starke Seite zum Thema Auto und Ersatzteile, natürlich auch für coole Retro-Schlitten, findet ihr unter anderem hier: www.MotorDoctor.de

Ich bin nach wie vor begeistert von diesem Meisterwerk der Filmkunst. „Drive“ ist und bleibt für mich genial. Hier stimmt das Gesamtpaket, der Motor läuft soz. rund. Ich hoffe ja immer noch, dass auch das 2. Buch eines Tages verfilmt wird, auch wenn mir dieses nicht mehr ganz so gut gefallen hat wie seinerzeit das erste.

PS: Autos, Autos, Autos: Online Werkstatt Autodoc

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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2 Responses

  1. donpozuelo sagt:

    Ich nehme mir auch schon so lange vor, den noch einmal zu schauen. Habe ihn bisher auch nur im Kino gesehen und die Blu-ray liegt schon zu lange einfach nur so herum 😉

    • Dominik sagt:

      Es gibt halt einfach immer wieder Neues, dem man Vorrang gibt. Ich kenne das nur zu gut. Doch so manch ein Lieblingsfilm muss immer mal wieder dazwischen, damit man nie vergisst, wie gute Ware aussieht. 🙂

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