Ninja Assassin Filmkritik

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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(2 votes, average: 2,00 out of 5)

Viele Jahre ist es her, da hat Michael Dudikoff mit seinem „American Ninja“ für Furore gesorgt. Lange wurde es dann ruhig, rund um die schönen Ninja-Filme. Umso mehr freut es mich, dass es jetzt „Ninja Assassin“ ins Kino geschafft hat.

Story Start.
In „Ninja Assassin“ dreht sich alles um einen alten Ninja-Clan, der Kinder entführt und zu gewissenlosen Killern ausbildet. Einem „Schüler“ gefällt das allerdings gar nicht, und er kämpft fortan gemeinsam mit einer Ermittlerin gegen den Clan.
Story Ende.

Eine schön überschaubare Story lässt also viel Platz für Effekte, Blut und Action. Die Wachowski-Brüder, auch bekannt für die Matrix-Trilogie oder V wie Vendetta, schufen mit „Ninja Assassin“ einen ebenso blutigen, wie auch hirnlosen Actionfilm. Mir persönlich war das ganz recht, da ich nicht viel mehr erwartet hatte. So setzte ich mich also in den Kinosessel und war erfreut, als gleich nach wenigen Minuten schon die ersten Köpfe rollten, Hände abgehackt wurden und Blut wie aus Eimern floss. Ein Männerfilm – JIPIIIIEEEEE! Der Film ist brutal? Ja! Aber dermaßen überdreht, dass man es nicht ernst nehmen kann…

Der Hauptdarsteller Sung Kang spielt seine Rolle als Ninja-Killer mit innerem Konflikt sehr gut. Er hat mir in diesem Film am besten gefallen. Zudem ist er natürlich ein toller Kampfsportler, was er mehr als nur einmal unter Beweis stellen darf. Er metzelt sich mit einer Vielzahl an Waffen durch den Film, springt wie wild umher, oder beherrscht (bestimmt) auch die „Fünf-Punkte-Pressur-Herzexplosions-Technik“ 😉

Dummerweise…

wollten die Regisseure wohl so etwas wie einen Story-Ausgleich schaffen und bauten ständig die „Entstehungsgeschichte“ dieses Ninjas ein. Ist ja an sich nicht verkehrt, war mir persönlich aber zu viel. Hier wäre einfach mehr Ninja-Action angesagt gewesen. Getreu dem Motto: Wenn schon hirnlos, dann aber richtig! Raizo (Sung Kang) hat zwar viele Kämpfe, diese sind aber viel zu oft sehr dunkel gehalten und gehen im Kameragewackel und Schnittbrei unter.

Kleiner Tipp fürs nächste Mal @ Wachowski-Brüder: KAMERA EINFACH DRAUFHALTEN!!!

Na jedenfalls war ich sehr begeistert, als der Ninja das erste mal auftauchte. Er war einfach nicht zu sehen, killte aber einen nach dem anderem, nur um dann aus einem Schatten aufzutauchen. Sah geil aus, ehrlich! Genau das scheint aber auch der Running Gag des Filmes zu sein. Aus jedem Schatten im Film kriecht irgendwann ein Ninja. Mag vielleicht realistisch sein,… aber was zu viel ist…

Realismus adé!

So schön die Ninjas auch in Szene gesetzt wurden, so schnell ging es ins Lächerliche über. Die Ninjas im Film bewegen sich doch tatsächlich so schnell, dass man sie nur noch verwischt erkennt. Zudem heilen sie Schnittwunden, für die man Tiere sofort notschlachten müsste, mit nur ein paar Zauberwörtern.

Fazit

Ninja Assassin ist Männerkino! Mit jeder Menge Gore und Action haben die Wachowski-Brüder einen tollen Ninja-Film geschaffen, der einfach Spaß macht. Man muss lediglich darüber hinweg sehen, dass dem Film etwas mehr Realismus wirklich gut getan hätte!

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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