Mission: Impossible (1996) Filmkritik

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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4,00 von 5 Sterne (3 Bewertung(en))

Oldie-Alarm bei Filmherum! „Mission: Impossible“ hat mittlerweile über 15 Jahre auf dem Buckel! Dennoch ist der Agententhriller mit teils übertriebenen Actioneinlagen ein Paradebeispiel dafür, dass man James Bond sehr wohl Konkurrenz machen kann.

Ethan Hunt (Tom Cruise) steht ziemlich dumm da, nachdem eine Geheimoperation dermaßen schief lief, dass alle Mitglieder seines IMF-Teams dabei gestorben sind. Nach und nach setzen sich die verwirrenden Stückchen zu einer großen Verschwörung zusammen, die letztendlich im explosiven Finale ihr beinahe episches Ende findet.

„Mission: Impossible“ ist sozusagen die Serie aus dem Jahr 1988 in Spielfilmlänge, nur mit ganz großen Namen. Vor allem Tom Cruise verhalf dieser Filmreihe zu dem, was sie heute ist: In aller Munde. Bei Film Nummer 1 war es so, dass das Agentendasein mit all seinen Gadgets und Verschwörungstheorien im Vordergrund stand.

Ganz groß und unvergessen ist der Einbruch im CIA-Hauptquartier in Langley. Die Szene, in der Tom Cruise von der Decke hängt wurde bereits in zahlreichen anderen Filmen teils 1:1 übernommen. Doch nicht nur Eyecatcher wie dieser machen „Mission: Impossible“ sehenswert. Die Story ist verzwickt und vor allem beim ersten Sehen richtig spannend. Jon Voight, Jean Reno und Ving Rhames sind 3 weitere Gründe, warum der Film nicht an einem vorbeigehen sollte. Jon Voight ist so undurchschaubar wie Dunkelbier, Jean Reno so hart wie in „Leon – Der Profi“ und Ving Rhames – abseits seiner üblichen B-Movies – das spaßige Bürschchen, das zu unterhalten weiß. Fast jeder Charakter im Film ist gut ausgearbeitet und trägt unvermeidlich zur gelungenen Atmosphäre bei.

Allerdings treibt sich der Agent von heute auch im Schatten herum. So spannend, actionreich und zum Teil auch amüsant der Film sein mag, er ist nicht perfekt. Die Geschichte ist toll, aber nur darauf ausgelegt, den Verräter zu finden. Und sobald man diesen kennt, ist der Wiedersehwert ein gutes Stück geschrumpft. Die Actionszenen mögen toll inszeniert sein, wirken aber vor allem zum Ende hin endlos übertrieben. Man könnte jetzt natürlich sagen, dass das bei einem Actionfilm nun mal so ist! Mein Einwand dagegen ist folgender: „Mission: Impossible“ ist kein reiner Actionfilm, sondern zu ca. 60 – 70% ein gelungener Agententhriller, dem etwas mehr Realismus ganz klar gut getan hätte.

Fazit

„Mission: Impossible“ ist spannend, toll besetzt und dennoch keine Meisterleistung. Gesehen haben sollte man ihn trotzdem, sofern man von Agententhrillern nicht genug bekommen kann und sich zu den großen Cruise-Fans zählt.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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4 Responses

  1. donpozuelo sagt:

    Man muss kein Cruise-Fan sein, um diesen Film zu mögen! 😉 Aber ein gelungener Auftakt für eine doch recht gelungene Action-Reihe, die ja selbst in ihrem vierten Ableger noch recht unterhaltsam bleibt.

    Allerdings muss ich gestehen, dass ich den ersten Teil bislang nur einmal gesehen habe. Vielleicht werde ich das demnächst mal wieder nachholen.

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