Mission: Impossible III (2006) Filmkritik

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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3,50 von 5 Sterne (4 Bewertung(en))

Endlich hab ich sie alle! Nein, nicht die Fußballer-Sammelbildchen 2012, sondern sämtliche „Mission: Impossible“-Filme. Ich habe endlich alle gesehen! Teil 3 stand seit langer Zeit aus. Selbst „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ habe ich noch vor diesem Film gesehen. Aber schämen tue ich mich später. Zuerst einmal gibt es hier die Filmkritik!

Um was geht es? Ethan Hunt (Tom Cruise) hat sich aus dem aktiven Dienst zurückgezogen, lebt mit seiner Freundin in einem wunderschönen Haus und agiert nur hin und wieder als Trainer für IMF-Agenten, wovon seine Freundin natürlich nichts weiß. Am Tage seiner Verlobungsfeier wird Ethan zurück ins Boot geholt, da der böse Waffenhändler Owen Davian (Philip Seymour Hoffman) eine IMF-Agentin entführt hat und noch Größeres im Schilde führt…

Nach dem missglückten 2. Teil der „Mission: Impossible“-Reihe setzte man mit „Mission: Impossible III“ am Ende des ersten Teils an und ignorierte somit gänzlich John Woo’s uninspiriertes Action-Feuerwerk. Dass das gut ist, brauche ich wohl den Wenigsten zu sagen. Dass das aber auch zu einem durchweg gelungenem Agenten-Action-Thriller führt, muss definitiv gesagt werden! „Mission: Impossible III“ ist actionreich, vor allem aber eine top Fortsetzung zur ersten „unmöglichen Mission“ mit Tom Cruise.

Die Geschichte selbst ist völlig in Ordnung und zeitweise sogar einigermaßen spannend. Die Spannung soll allerdings nicht im Mittelpunkt stehen. „Mission: Impossible III“ punktet zum Einen mit seinem Bösewicht, der hervorragend vom großartigen Philip Seymour Hoffman verkörpert wird, zum Anderen aber auch durch die zahlreichen Actionszenen, die vielleicht nicht immer intelligent sein mögen, aber zumindest beeindruckend inszeniert sind. Philip Seymour Hoffman als böser Waffenhändler ist für mich einer der großartigsten Schurken aller Zeiten. Und das, obwohl er nicht einmal besonders oft im Film auftreten darf. Die wenigen Szenen mit ihm sind aber deshalb hervorragend, weil er genau weiß, wie man einen furchteinflößenden und gleichzeitig ruhigen Charakter nur mit Worten, Mimik und Körpersprache darstellen kann. Tom Cruise hingegen bietet sein gewohnt gutes Spiel und bekam ein paar mehr sinnvolle Sätze in den Mund gelegt als im Vorgänger. Sowieso hat man den Eindruck, dass Cruise mit jedem „Mission: Impossible“ mehr und mehr mit der Rolle verwächst.

„Mission: Impossible III“ kann aber nicht nur mit seinen tollen Darstellern punkten, sondern bietet auch mehrere großartige Schauplätze und überraschte mich mit einigen geschickten Wendungen. Vor allem zum Ende hin war ich sehr vom Verlauf überrascht und damit auch erfreut. Schließlich hatte ich nicht erwartet, dass das bis dahin nicht wirklich großartige Drehbuch noch einmal derart aufdreht.

Ein paar Kritikpunkte gibt es aber leider auch. So stört es sehr, wenn Tom Cruise mit Leichtigkeit über einen großen Abgrund springen kann, genau das aber nur wenige Sekunden danach nicht mehr schafft, wenn es drauf ankommt. Diese und weitere ähnliche Stellen wirken zu gestellt. Die gewünschte Spannung bleibt damit leider aus und ein leichtes Klatschen der Hand auf der Stirn wird von allen Anwesenden im Raum vernommen.

Fazit

„Mission: Impossible III“ ist sehr actionreich, wahnsinnig unterhaltsam und bietet einen der großartigsten Bösewichte in der Filmgeschichte. Und da das Agenten-Feeling des ersten Teils wieder aufkommt, ist „Mission: Impossible III“ für Fans der Reihe ein absolutes Muss!

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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4 Responses

  1. Owley sagt:

    MI:III ist gleichermassen gut wie er belanglos ist. Nur wenige Filme schaffen das, insofern: Hut ab.

  2. donpozuelo sagt:

    Philip Seymour Hoffman ist wirklich großartig. Mit das Beste an dem ganzen Film. 😉 Sehr sehenswerter dritter Teil… was erstaunlich ist, denn auch der vierte Teil ist gut. Somit steht „Mission: Impossible“ für eine der Reihen, die wirklich konstant gut bleiben.

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