Matrix (1999) Filmkritik

Filmherum:4.5/54.5 von 5 Sterne von Dominik
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4,33 von 5 Sterne (3 Bewertung(en))

„Matrix“ war 1999 einer der grandiosesten Cyber-Thriller seinerzeit. Aber ist er das auch heute noch? Ich gab dem Film gestern seit langer, langer Zeit endlich einmal wieder eine Chance und… ich war tatsächlich so angetan wie früher schon.

„Matrix“ erzählt die Geschichte vom Krieg zwischen Mensch und Maschine. Die Maschinen haben die Herrschaft übernommen und ziehen ihre Energie aus geklonten Menschen, deren Geist in der sog. Matrix haust. Rebellen, angeführt von Morpheus, wollen diesen Zustand nicht länger hinnehmen. Sie sind auf der Suche nach dem Auserwählten, und denken, diesen im Hacker Neo gefunden zu haben.

Keanu Reeves

Man kann über Keanu Reeves denken und sagen was man will, in der Rolle des Auserwählten war er ganz große Klasse. Selten passte seine zu Stein gefrorene Miene besser als hier. Andererseits schaffte er es doch tatsächlich im Film „Matrix“ ein paar Emotionen durchscheinen zu lassen. Und so verlieh er Mr. „Neo“ Anderson dieses gewisse Etwas, bzw. schuf damit den perfekten Konterpart zu Hugo Weavings Darstellung des unnachgiebigen Agent Smith.

So gut wie eh und je – trotz Klapphandy

„Matrix“ ist auch heute noch ein optischer Leckerbissen. Die Effekte sind so gut wie eh und je, die Action wurde perfekt und verhältnismäßig ruhig von den Kameras eingefangen und die allgemeine, grünliche Farbgebung sorgt für die unverwechselbare Stimmung. Dazu ist die Geschichte sehr gelungen und durchzogen von unzähligen Anspielungen auf die Hackerwelt sowie die Probleme der Menschheit im Allgemeinen. Die Wachowski-Schwestern (damals noch Brüder), die diesen Film nach dem Vorbild „Ghost in the Shell“ gestalteten, schufen hiermit ein Gesamtkunstwerk, das erst durch die beiden Sequels (zu Unrecht) in Verruf geriet. Auf sich alleine gestellt ist „Matrix“ ein äußerst sehenswerter und gut durchdachter Cyber-Thriller.

Fassen wir zusammen: Eine tolle und in sich stimmige Darstellerwahl, grandiose Actionszenen mit den zahlreichen populären Bullet-time-Momenten, eine so unterhaltsame wie packende Story und dazu natürlich eine treffsichere Musikauswahl inmitten unverwechselbarer Settings und Atmosphäre. Der Film ist und bleibt wohl auf ewig ein Gesamtkunstwerk.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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3 Responses

  1. bullion sagt:

    Ja, da kann man nix gegen sagen. Wahrlich ein prägender Film. Müsste ihn noch einmal schauen, um zu sehen, ob er auch heute noch so gut funktioniert, bin aber voller Hoffnung.

    • Dominik sagt:

      Dann warte ich da mal auf deine bestimmt bald anstehende Kritik. 🙂
      Ich bin ja einer der wenigen, die auch Teil 2 noch ziemlich gut fanden. Zumindest die ganzen Matrix-Szenen. Teil 3 dann… nun ja.

  2. donpozuelo sagt:

    Den gucke ich tatsächlich dann und wann immer noch sehr gerne. Das war schon ein ziemlich geiler Film und auch jetzt funktioniert er immer noch bestens. Obwohl „Dark City“ damals der coolere Film war, den kaum jemand wahrgenommen hat (also auch sehr zu empfehlen!!!!)

    Und ja, den zweiten Teil mochte ich auch noch irgendwie… und für den Rest ist das alles schon viel zu lange her.

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