Krieg der Götter (2011) Filmkritik

Filmherum:1.5/51.5 von 5 Sterne von Dominik
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1,50 von 5 Sterne (4 Bewertung(en))

Henry Cavill hat es geschafft! Nach Chuck Norris landet dieser Mann auf Platz 2 der härtesten Männer der Welt. Nachdem in „Krieg der Götter“ seine Mutter getötet und er vergiftet wird, schafft er es nur Minuten später ohne Gestik oder überhaupt einen physischen Einsatz, das weibliche – und zumindest bis dahin – auf ewig jungfräuliche Orakel zu verführen.

„Krieg der Götter“ erzählt die Geschichte des Gottesvertreters Theseus (Henry Cavill), der die Menschheit gegen den ach so bösen König und Titanen-Befreier Hyperion (Mickey Rourke) in den Krieg führen soll. Die goldigen Götter sind daraufhin nicht besonders freudetrunken und spalten vorsichtshalber ein paar Titanen-Köpfe.

Nun kann ich nicht einmal behaupten, dass der Film optisch eine Wucht ist. Die Macher von „300“ haben zwar ein gutes Gespür für fulminante Action, wissen aber scheinbar nicht, dass aus gefühlten 10 Minuten Sidescrolling-Blutbad mindestens 50 Minuten werden müssen, wenn die Story an historisch inkorrektem Geblubber nicht zu unterbieten ist.

Somit bleibt ein lediglich erträglicher Geschichtsklamauk mit sich lächerlich machenden Darstellern und einem – Respekt! – unterirdischem Drehbuch. Henry Cavill, der zukünftige Mann aus Stahl (Superman), war mir, trotz Selstbräuner-Waschbrett, von der ersten Minute an unsympathisch. Ein Glück, dass ihn die anderen Darsteller hierbei nicht im Stich gelassen haben. Scheinbar hatte keiner so richtig Lust, die ungünstig gewählten Sätze überzeugend in die Kamera zu pusten.

Fazit

„Krieg der Götter“ ist ca. 10 Minuten optisch imposant. Dumm nur, dass der Film 110 Minuten geht.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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8 Responses

  1. Owley sagt:

    Warst du auch einer von denen, die sich unglaublich viel versprachen. Ging mir so. Ist für mich nicht ohne Grund der schlechteste Film 2011.

    Unser Kino voller Männer heulte übrigens erschüttert auf bei der Kastrationsszene. :S

    • Kastrationsszene -> Autschn. Allerdings ging ich da im Kopf einen Schritt weiter. Rein theoretisch sind da sämtliche Knochen in und um den Unterleib gebrochen. Dass er das überhaupt überlebt hat, ist ein Wunder.

  2. donpozuelo sagt:

    Da stimme ich Owley zu: schlechtester Film 2011. Nach „The Fall“ hatte ich so übermäßig hohe Erwartungen an Singh und diesen Film, dass es eigentlich fast unmöglich war, die auch zu erfüllen. Aber dieser Film ist wirklich unterirdisch… wieder einmal mehr der Beweis, dass Hollywood mit antiken Themen scheinbar nicht mehr umgehen kann.

    • Owley sagt:

      Interessanterweise ist auch Singhs neuester Film, Mirror Mirror das Schlusslicht meiner diesjährigen in dieser Form noch nicht existierenden Filmliste… zusammen mit Dark Shadows.

  3. maloney sagt:

    Man merke: Regisseure sollte man nicht am Anfang schon mit allzu grossen Lorbeeren überhäufen..sah man ja schon bei Herrn Shymalalan dass sowas nicht gut tut

  4. Ich ging mit den geringstmöglichen Erwartungen an den Film und wurde dennoch enttäuscht. Diese durchschnittlich 6/10 oder 3/5 Sterne (imdb & Co.) für den Film sind nicht vertretbar.

    Irgendwie ist es ja schon schade. So etwas ähnliches wie Potential war ja vorhanden.

  5. maloney sagt:

    Same by Mirror Mirror

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