Jurassic World (2015) Filmkritik

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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(4 votes, average: 4,00 out of 5)

„Jurassic World“ ist einer der mehr oder weniger heiß erwarteten Blockbuster, der den Fans, Nichtfans und vielleicht auch baldigen Fans des Franchise, gehörig aufs Auge gedrückt wurde. Mit dem Durchstarter Chris Pratt („Guardians of the Galaxy“), und sonst eher unbekannten Gesichtern, will sich der Film seinen möglicherweise verdienten Platz im Herzen eines jeden Dinofans sichern.

Wie vor 65 Millionen 22 Jahren

Ich zähle mich zur mittlerweile erwachsen gewordenen Fangemeinde, die „Jurassic Park“ 1993 richtig, richtig richtig – ja – richtig toll fand. Kurz vor Erscheinen von „Jurassic World“ habe ich mir den ersten Teil noch einmal angesehen und ihn immer noch für gut befunden. Etwas kitschig, etwas dämlich, aber dennoch äußerst unterhaltsam. Und siehe da, „Jurassic World“ steht dem in nichts nach. Irgendwie wirkt alles frischer, noch etwas größer und teurer, aber wenn wir uns mal ehrlich sind – das ist Teil 1 unter Frischzellenkultur. Schlussendlich gibt es einen Dinopark mit (diesmal deutlich mehr) Besuchern und einen (diesmal genetisch mutierten) Dino, der Reißaus nimmt und alles und jeden auf den Kopf stellt. Mittendrin dann der Abenteurer, der über zwei Kinder hütet – wieder.

Da „Jurassic World“ dem ersten Teil so ähnlich ist, ist er auch ähnlich gut. Die Charaktere machen allesamt Spaß, wirkten mir persönlich aber manchmal etwas zu flach, leider vorneweg der gute Chris Pratt als Raptorenflüsterer. Sehr gefallen hat mir einmal mehr die Insel mit dem atemberaubenden Dinopark, den ich nur zu gerne selbst besuchen würde. Da haben sich die Macher so einiges einfallen lassen. Und natürlich wären da dann noch die Dinosaurier, die nie schöner (animiert) waren.

Der eierlegende Wollmilchdino

Der physisch größte Star des Films ist der sog. Indominus Rex. Ein Genexperiment, das erwartungsgemäß schief geht. Denn dieser weiße Dino ist nicht nur unheimlich gerissen und verdammt brutal, sondern kann zudem auch… nun ja, ich möchte nicht zuviel verraten. Jedenfalls haben da einige Wissenschafter – oder der Drehbuchautor – zu tief ins Reagenzglas geguckt. Voilá, der Indominus Rex ist so furchteinflößend wie vorhersehbar. Interessanterweise bleibt dieses Fabelwesen aber weit hinter den kleinen Stars zurück, die sich – seit jeder – Velociraptoren nennen. In Kombination mit Chris Pratt als Alphatierchen machen sie ihrem Ruf einerseits alle Ehre, werden dann aber irgendwie doch zu sehr verniedlicht. Und letzteres hat mich persönlich dann doch etwas gestört, wird manch anderem aber durchaus gefallen, da sich die eine oder andere Wendung einwandfrei in den doch eher liebevollen Grundtenor einfügt.

Fazit

„Jurassic World“ ist ein wirklich unterhaltsamer Film geworden und braucht sich nicht vor dem gelungenen ersten Teil zu verstecken. Ich hatte viel Spaß beim Ansehen, konnte lachen und mitfiebern. Doch letztendlich fehlte mir genau eines zum Ende hin: In Erinnerung wird mir davon wohl nichts wirklich lange bleiben.

Würde ich mir den Film nochmal ansehen? Ja.

PS: Das 3D war erwartungsgemäß lächerlich.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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9 Responses

  1. Christian sagt:

    Ich wollte mir den Film zuerst nicht anschauen, aber ich werde Jurassic World eine Chance geben. Aber nur in 2D, 3D ist für mich ohne Mehrwert und tut nur den Augen weh.

  2. donpozuelo sagt:

    Da ich ja jetzt nicht so viel mit „Jurassic Park“ verbinde (da ich ja leider auch noch nie das Original gesehen habe), werde ich mir den auf jeden Fall anschauen. Bin sehr gespannt drauf…

    • Dominik sagt:

      Bitte erst Teil 1 gucken, da es einige gelungene Anspielungen darauf gibt. 🙂

      • donpozuelo sagt:

        Ich hab ja jetzt doch erst einmal „Jurassic World“ gesehen und muss sagen, dass er mir ja mal so gar nicht gefallen hat. Ich hatte irgendwie mehr Dinos erwartet, mehr Park-Eindrücke, einfach mehr Zeit zum Staunen und Gucken. Aber das gibt der Film ja wirklich gar nicht her… stattdessen gibt’s schlechte 80er-Jahre-Action-Movie-Klischees ohne Ende. Fand den echt enttäuschend und das 3D war auch sehr überflüssig…

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