John Dies at the End (2012) Filmkritik

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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3,20 von 5 Sterne (5 Bewertung(en))

„John Dies at the End“ oder „wat-da-fakk habe ich mir da gerade angesehen“ ist ein Film rund um eine Droge namens Sojasoße, die ihre Benutzer durch Zeit und Dimensionen driften lässt.

Wenn ich eines nicht weiß, dann wie ich diesen Film zu bewerten habe. Dieser psychedelische Drogen-Fantasy-Horror-Komödien-Trip, der partout keinen Sinn ergeben will, strotzt nur so vor irren Einfällen, ist aber im Endeffekt dämlich wie sonstwas. Dazu gesellen sich sowohl sehenswerte, als auch einige der lächerlichsten Effekte die ich je gesehen habe.

Das Problem oder das Highlight(?) stellen markante Szenen dar, die ich euch mit folgenden Stichwörtern präsentieren möchte: Untote, Geister, Anrufe von Personen von zu Hause die eigentlich gerade gegenüber sitzen, Dimensionstore und ein fliegender Schnurrbart. Ein bestimmtes Genre für „John Dies at the End“ gibt es nicht. Der Film ist eine Mixtur aus,… allem. Dazu gesellen sich sehenswerte Splattereffekte mitsamt Enthauptungen, Kopfschüssen oder zerfetzten Körpern. Und habe ich eigentlich das Fleisch-Wurst-Hühnchen-Monster schon erwähnt?

Ja, der Film ist lustig und vielleicht sogar unfreiwillig komisch, da er verzweifelt versucht eine nicht vorhandene Atmosphäre aufzubauen. Oder versucht er es erst gar nicht? Auch hier bin ich mir wirklich nicht sicher. „John Dies at the End“ erhält von mir das Prädikat „Trash pur“. So einen Quatsch – halbwegs im positiven Sinne – habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Und die Darsteller tun dazu leider – oder zum Glück? – ihr übriges. Die Leistungen sind (vermutlich gewollt) lächerlich. Allein der Hauptdarsteller mit seiner ernsten Miene, die einem nicht nur nach wenigen Minuten auf den Geist geht, sondern stets völlig überzogen wirkt. Es könnte sich dabei allerdings auch um eine Nebenwirkung der Sojasoße handeln,…

Regisseur Don Coscarelli („Das Böse“, „Bubba Ho-tep“) schuf mit „John Dies at the End“ einen mehr als kultverdächtigen Film, der definitiv nicht jedem gefallen wird. Und genau deshalb bin ich immer noch am Überlegen, wem ich diesen Film empfehlen könnte. Vielleicht all jenen, denen „Bubba Ho-tep“ oder „Toxic Avenger“ gefallen hat? Nein,… oder etwa doch?

Fazit

Paul Giamatti spielt mit! Ist das nicht großartig? Er brilliert sogar in der kleinsten Rolle, rettet dieses Filmchen aber nicht. „John Dies at the End“ ist abgedreht und will/soll nicht ernst genommen werden. Nur dann wird man viel Spaß mit diesem Trash-Prachtstück haben, das aber selbst für Trash-Fans leicht hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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3 Responses

  1. Schlombie sagt:

    Klingt nach was für mich! Danke für den Tipp! 😀

  2. donpozuelo sagt:

    Ich habe das Buch gelesen und das war schon verdammt abgedreht. An einigen Stellen so abgedreht, dass ich gar keine Lust hatte weiterzulesen, mich aber die Auflösung des Ganzen schon neugierig gemacht hat. Da kann ich mir ja nur vorstellen, wie das wohl ins Filmische übertragen wurde. 😉

    Trotzdem würde ich mir den schon anschauen.

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