Jackass 3 (2010) Filmkritik

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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2,00 von 5 Sterne (1 Bewertung(en))

Hi my name is Johnny Knoxville and this is Jackass!

Mit diesem Satz wurde vor langer Zeit auf MTV Woche für Woche eine der bescheuertsten und gleichzeitig lustigsten Sendungen bis dato eingeläutet. Eine Gruppe Versager malträtierte sich gegenseitig, bis kein Knochen mehr heil blieb und sämtliche Körperflüssigkeiten bisher unbekannte Einsatzzwecke fanden. „Jackass“ war eklig, lustig und einfach bescheuert. Eigentlich kein Wunder bei dem Titel: „Jackass“ – Idiot.

2010 landete der dritte Filmableger in ziemlich ansehnlichen 3D im Kino und wusste die Fans zu begeistern. Zu der Zeit lebte auch Ryan Dunn noch, der – wie seine depperten Kumpanen – eine Scheiße nach der anderen durchmachte. Er starb 2011 allerdings nicht an einer der zahlreichen Dummheiten, sondern bei einem Autounfall. Das Entsetzen war groß und es schien so, als würde es sich damit um das allerletzte „Jackass“-Abenteuer überhaupt handeln. Dass es nicht so ist, das bestätigen einige Domainregistrierungen, die oftmals „Bad Granpa“ beinhalten. Ein – milde ausgedrückt – langweiliger Käse, in dem sich beispielsweise Johnny Knoxville als Opa verkleidet und seine 10-jährige Nichte in Beisein zahlreicher, fremder Leute belästigt. Haha…

Warum erzähle ich euch den ganzen Mist? Zum Einen natürlich, weil man über den Film an sich nicht viel schreiben kann. Hierbei handelt es sich, wenig überraschend, um eine Aneinanderreihung von Stunts, Pipi-/Kackaspielchen und amüsanten Einlagen, wie sie dämlicher nicht sein könnten. Die Besonderheit daran ist, dass den Jungs, bzw. dem Kopf Jeff Tremaine, immer wieder neue Absurditäten einfallen, die sich in einen 1 1/2-stündigen Kinofilm packen lassen. Irgendwie beeindruckend, bzw. noch beeindruckender, dass die Besuchszahlen immer wieder erschreckend hoch ausfallen.

Ist „Jackass 3“ besser oder schlechter als seine beiden Kinovorgänger oder gar besser oder schlechter als die Serie? Ja, äh nein, äh… ich weiß es nicht. Ich tue mich da immer wieder sehr schwer. Den ersten Kinofilm empfand ich als sehr gelungen. Man sah den Jungs an, dass sie etwas tolles auf die Beine stellen wollten und gaben sich sichtlich Mühe. Also soviel Mühe, wie man irgendwelchen Vollidioten eben zutrauen kann. Danach, mit Teil 2, schien es so, als wäre der alte Trott der Serie eingekehrt. Es war lustig und stellenweise saukomisch, dann aber auch wieder einfach nur dämlich, eklig und unnötig. Und mit Teil 3 ist es nicht anders. Es gibt zahlreiche Highlights, die den Film unvergesslich für mich machen, allen voran die Stunts (z. B. First-Person-Geschichten mit einer Helmkamera), von denen ich seither großer Fan bin. Doch wenn dann ein Vulkanausbruch aus einem Hinterteil stattfindet, hat der gute Geschmack wieder einmal Verspätung. „Jackass 3“ hat Höhen und Tiefen, genauso wie seine Vorgänger. Man wird den Film lieben oder hassen, je nachdem, ob man die Gruppe schon immer liebte oder eben hasste. Es wird sich nichts daran ändern. Deshalb springen wir einfach ratzdiekatz zum Fazit!

Fazit

Augen zu und durch! „Jackass 3“ ist wie erwartet Fanservice deluxe. Man will mehr? Man bekommt mehr, hauptsächlich aber vertrautes.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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