Idiocracy Filmkritik

idiocracy
Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
Besucher: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 4,50 von 5 Sterne bei 8 Bewertung(en)

Was passiert, wenn man mal schnell ein paar Jahrhunderte verschläft? Man wacht in einer Gesellschaft voller Idioten auf. So im Film Idiocracy mit Luke Wilson. Er, ein kleiner Angestellter bei der Army, wird mit einer Prostituierten eingefroren. Eigentlich für ein Jahr gedacht, wachen beide im Jahr 2505 wieder auf. Die Welt ist verdummt. Denn blöderweise haben sich über die Jahre hinweg nur die Dummen vermehrt. Die „kluge“ Gesellschaft hatte zuviel mit Erfolg und Arbeit zu tun, als dass sie sich wie die Hasen vermehrten.

Ach wie schön, dass man gelegentlich Filmtipps von Freunden befolgt. Idiocracy ist so herrlich dämlich, dass ich fast durchgängig gelacht habe. Die Darsteller sind teilweise so dumm im Film, dass man meinen könnte sie sind es wirklich.

Im Fernsehen der Zukunft laufen fast durchgängig Pornos oder Serien wie „Auf die Eier“, die Nachrichtensprecher sitzen halb nackt hinter dem Tisch und die Welt ernährt sich von einem Energy Drink anstatt Wasser. Ja, der Energy Drink kommt sogar aus der Wasserleitung, was Joe Bowers (Luke Wilson) angeekelt feststellen muss. Der Präsident ist ein ehemaliger Wrestler und Pornodarsteller, der einen Einmarsch alias Hulk Hogan vor jeder Bekanntgabe vollzieht.

Prädikat: So dumm, dass er schon wieder gut ist

Idiocracy ist eine Komödie, wie ich sie seit Police Academy gesucht habe: Einfach gut. Der Hauptdarsteller, im Jahr 2505 der klügste Mensch auf der Erde, spielt dermaßen ernst, dass es schon wieder zum Schreien komisch ist. Es gibt so unendlich viele Szenen an die ich mich permanent zurückerinnere und loslachen muss. Als Joe ins Gefängnis kommt, erwähnt er bei einer Wache einfach mal, dass er falsch ist und heute raus kommt. Nach einer Ohrfeige durch die Wache, wird er dazu aufgefordert in die andere Reihe zu gehen, wo die Insassen entlassen werden. Bei einem IQ-Test muss Joe eine verdammt einfache Frage beantworten und sieht mal kurz nach rechts. Der neben ihm verdeckt dann gleich mal mit dem Arm, was er so macht. Grundschule lässt grüßen.

Ein Problem, das ich jetzt sehe: Idiocracy wird nicht jeden Humor treffen. Ich persönlich kann mich herrlich darüber amüsieren, wenn Leute einfach zu blöd zu allem sind und nur noch dumme Sachen tun. Und das einen ganzen Film lang!

Fazit

Lange hatte ich nichts von diesem Film gehört. Aber jetzt, nach einmaligem Sehen, ist Idiocracy ein echter Geheimtipp für alle, denen z. B. Hangover nicht lustig genug war. Die Menschheit verdummt – realitätsnah, aber toll eingefangen in diesem blöden Film. Blöde Kritik. Egal. Lustig. Ansehen! 😉

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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