Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los Filmkritik

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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Wie sagte Sid (Otto) doch so schön?
„Also ich weiß nicht wie ihr darüber denkt, aber wir sind die krasseste Herde, die ich kenne.“

Und genau diese krasse Herde flimmert derzeit im 3. Teil der Ice Age Reihe über die Leinwände dieser Welt. Alle unsere Lieblinge sind wieder dabei, um große Abenteuer im Reich der Saurier zu erleben. Da wären also Sid das Faultier, Tiger-Katzi-Tatzi Diego der Säbelzahntiger, Manni das Mammut, Ellie – Manni’s Freundin, die 2 Wiesel, Scrat und Scratte und ein neuer Charakter namens Buck.

Ice Age 3 spielt einige Zeit nach dem 2. Teil, da Ellie kurz vor der Geburt ihres Kindes steht. Dummerweise achtet Manni deshalb nur noch auf Ellie und das noch ungeborene Kind. Die Freunde kommen dabei viel zu kurz. Nicht verwunderlich, dass dadurch alles in die Brüche geht. Sid und Diego sind gezwungen eigene Wege zu gehen. Und genau so kommt eines zum anderen. Sid findet ein paar Eier, brütet kleine Dinos aus und wird prompt von der wütenden T-Rex-Mami ins Dinoland verschleppt. So treffen sich also die alten Gefährten wieder, um Sid aus den bösen Klauen der Dinos zu befreien…

Den ersten Ice Age habe ich bestimmt mehr als 10x gesehen. Er gehörte damals sowie auch heute noch zu meinen Lieblingsfilmen im Animationsbereich. Von Teil 2 war ich dann etwas enttäuscht. Die Gags zündeten teilweise nicht mehr so, die Story war nicht der Bringer und auch sonst fehlte das gewisse Etwas.

Ice Age 3 – Die Dinosarier sind los macht wieder vieles richtig. Man hat viel zu Lachen, viel Gefühl und einige neue Elemente, die einen bei Laune halten. Die Einführung von „Buck“, dem einäugigen Wiesel, ist mehr als gelungen. Hierbei handelt es sich um ein abenteuerlustiges, aber total durchgeknalltes haariges Etwas mit nur mehr einem Auge. Das Zusammenspiel der Charaktere ist wie immer sehr harmonisch. Herzerweichende Szenen kommen somit auch genauso rüber, wie sie es sollen – herzerweichend. Dass die Story auch in Teil 3 nicht mehr so der Kracher ist, ist aufgrund oben genannter Punkte fast zu vernachlässigen.

Trotzdem kommt auch Ice Age 3 nicht mehr an den ersten Teil heran. Somit handelt es sich mehr um einen warmen Aufguss mit anderem Verlauf und neuen Gags. Neue Ideen und Innovationen sucht man vergebens.

Was mir sehr gut an diesem Film gefallen hat, waren einmal wieder die unzählig vielen Anspielungen auf andere Filme. Fast schon Gang und Gäbe ist es derzeit, in Animationsfilmen leichte Seitenhiebe auf die großen Filmperlen unserer Geschichte zu geben. Viele Szenen wirken wie „schon einmal gesehen“, haben aber genau dadurch ihren ganz besonderen Reiz. Ich zumindest habe ständig überlegt, woher ich das jetzt kenne. Scrat’s Zwischeneinlagen, die schon Teil 1 und 2 immer wieder aufgelockert haben, gehören auch hier zum guten Ton. Diesmal ärgert er sich allerdings viel mehr mit seiner Freundin Scratte rum, als nur mit der Nuss. Tut der Sache keinen Abbruch – wenn Scrat kommt, lacht der Kinosaal. Die Macher der Ice Age Filme haben hierfür einfach ein sehr gutes Händchen und spielen geschickt mit dem Publikum.

Fazit

Bei Animationsperlen wie Wall-E oder Ratatouille hat es Ice Age 3 wirklich schwer. Der Film bietet nicht viel Neues und greift lieber auf altbewährte Mittel zurück. Somit bleibt lediglich ein schöner und witziger Animationsfilm für die ganze Familie. Innovationslos, aber liebevoll.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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