Guardians of the Galaxy (2014) Filmkritik

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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3,86 von 5 Sterne (7 Bewertung(en))

Guardians of the Galaxy ist fun, fun und fun – mehr will er eigentlich gar nicht sein. Im Grunde kann man rein gar nichts am Geschehen ernst nehmen, und irgendwie soll man das auch nicht. Regisseur James Gunn orientierte sich grob-genau an der Comicvorlage und präsentiert dem eingefahrenen Marvel-Fan kurzum „mal was anderes“. Stellt Gefühl und Tiefgang zurück, konzentriert euch auf einen schießwütigen Waschbären, einen Baum mit mehr Herz als Verstand, einen liebevollen Killer, eine verletzliche Unverwundbare und schließlich auf einen unverbesserlichen Draufgänger, der nur deshalb überlebt, weil es das Drehbuch so verlangt.

Ich hatte Spaß beim Ansehen. Zwar konnte ich wider Erwarten nicht lauthals lachen, oder zumindest nicht so oft wie erst gedacht, aber die wenigen coolen Sprüche wussten mich zu begeistern. Dazu die schöne Optik, die den eh schon hohen Marvel-Effekt-Standard allerdings nicht noch zusätzlich zu übertreffen vermag. Dafür unterstreicht sie die brillant eingefangenen Actionszenen, die ohne allzu auffälliges Kameragewackel zu überzeugen wissen.

Plus und Minus

Ein Waschbär. Ein Waschbär mit einem Faible für Kanonen. Alles klar. Und dazu dann noch sein Wächter und „Haustier“, ein laufender, kämpfender und irgendwie auch sprechender Baum namens Groot. Cool sind die Charaktere durch und durch, vor allem Hauptdarsteller Chris Pratt, der uns einen wahren Star Lord beschert. Mutig, wagemutig, verrückt, lebensmüde. Manchmal musste ich durchaus mit dem Kopf schütteln, als ich seine Aktionen verfolgen musste. Keine Ahnung, warum er sein Leben oftmals derart ungeschickt aufs Spiel setzt. Bzw. habe ich durchaus eine Ahnung: Verfilmt sieht das auf den ersten Blick zumeist richtig großartig aus. Doch denkt man erst einmal darüber nach, bleibt einem kaum etwas anderes als mit dem Kopf zu schütteln. Ok, Comicverfilmung,…

Insgesamt war mir Guardians of the Galaxy etwas zu kindisch, wenngleich dieses „kindisch“ mit Vorsicht genossen werden muss. Er war hart an der Grenze, für mich aber noch im akzeptablen Rahmen. Vergleiche ich diesen Film allerdings mit einem der Iron Man Teile, würde ich dem Blechkameraden stets den Vorzug geben.

Wie heißt es in einem der Titellieder aus dem Film doch gleich? Ooga-Chaka Ooga-Ooga, Ooga-Chaka Ooga-Ooga. Ganz genau. Nicht viel drüber nachdenken, einfach mitmachen und mitlachen. Schön gemacht James Gunn, Teil 2 wird bestimmt noch besser.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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6 Responses

  1. bullion sagt:

    Welch passender Film zum Jahresstart. Bei mir ist es übrigens andersrum: ich würde die Guardians jederzeit Iron Man vorziehen… 😉

  2. donpozuelo sagt:

    Ein geiler Film! Einfach nur ein geiler Film! Das Einzige, was ich an dem Film wirklich zu bemängeln habe, ist die Tatsache, dass auch hier – wie bei so einigen Marvel-Filmen – der Schurke irgendwie ein wenig zu kurz kommt.

    Ansonsten perfekte Unterhaltung mit einem grandiosen Soundtrack 😀

    • Dominik sagt:

      Ach naja, gerade der Schurke hatte doch einige vielversprechende Momente. Das sah ich weniger als Problem. 🙂 Ich bin nur am rätseln, warum der Film für dich so geil war. Zoe vielleicht? 😉

  3. Ich kann nur zustimmen. Ich hatte soviel Spaß beim Schauen! 😀
    Und darum geht es doch, auch wenn keine tiefgreifenden Emotionen erzeugt werden konnten, Spaß hatte man alle mal.
    Vielleicht bekommen die Charaktere in Teil 2 mehr Tiefe? Man wird sehen.

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