Fantastic Four 2 – Rise of the Silversurfer Filmkritik

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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MFG – oh je mine – die Fantastischen Vier sind wieder da. Diesmal kämpfen das Gummimännchen, der laufende Pflasterstein, die Unsichtbare und der Glimmstengel gegen den Silversurfer, den Weltenzerstörer und einen alten Bekannten.

Es waren einmal 5 Männlein (davon ein Weiblein), die einen Weltraumtrip starteten. Da ging was schief, und jeder wurde mit Superkräften ausgestattet. Einer wurde zu Feuer, der andere zu Gummi, die andere unsichtbar und wieder einer zu nem lebenden Betonklotz. Der Bösewicht durfte mit Funken sprühen. Heute ist das doch alles so: Es kommt einer auf nem Silbertablett angeritten und checkt erst mal die Erde aus, dass eine überdimensionale Wolke die Erde auffressen kann.

Der Silversurfer war schon immer einer meiner Lieblingssuperhelden. Er war zwar eigentlich böse, da er für seinen Boss Planeten suchen musste, die der Obermacker dann „verspeisen“ konnte, aber hey – that’s Life! Auch in diesem Film ist es so. Er kommt angesurft, kundschaftet aus und am Ende taucht auch der Weltenzerstörer auf.

Das gefällt mir:

Der Silversurfer. Absolut genial gemacht. Die Effekte sind mal wieder erste Sahne. So schön surfte er bisher noch nirgends. Wie seine Haut glänzt und alles reflektiert – herrlich. Schon allein überhaupt der Silversurfer – ich bin und war ein großer Fan von ihm. In diesem Film kam er wirklich groß heraus. Er wurde genial animiert. Man spürt auch seinen Zwiespalt. Einerseits gehorcht er seinem Meister, andererseits will er doch irgendwie die Menschen beschützen – was also tun? Auch sehr schön einige neue Ideen, die den Film durchaus bereichern. Als der Silversurfer Johnny verwundet, nimmt dieser bei Berührung mit einem anderen Superhelden dessen Fähigkeiten an und umgekehrt. Das ergibt einige witzige Augenblicke.

Was mir nicht passt:

Der Weltenzerstörer. In den Comics ein mehr als geniales Übermonstrumviech mit Kopf und Hals und so mit nem riesen Raumschiff drumrum. Im Film ne Wolke. Insgesamt war der Film atmosphärisch nicht der Brüller. Für mich kam die Story nicht düster genug rüber. Ich meine – hier soll die Welt im wahrsten Sinne des Wortes aufgefressen werden und die meisten blödeln vorher noch rum? Mir ist klar, dass der Film fürs jüngere Publikum bestimmt ist – trotzdem – da hätte man mehr rausholen können.

Fazit:

Im Endeffekt bleibt Fantastic Four 2 ein solider Popcorn-Film wie auch Teil 1. Nichts besonderes, aber auch nicht wirklich schlecht. Effekte allererste Sahne – der Silversurfer cool wie noch was. Wer schon immer die Fantastic Four mochte, wird sicherlich auch bei diesem Film seinen Spaß haben.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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