Butterfly Effect 3 – Die Offenbarung Filmkritik

Filmherum:3/53 von 5 Sterne von Dominik
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Butterfly Effect war für mich damals eine echte Offenbarung im Filmbereich. Tolle Ideen, toll gemacht, tolle Darsteller und eine tolle Story. Aber ist der 3. Teil mit dem Titel „Die Offenbarung“ nun auch eine Offenbarung?

Irgendwann stand Teil 2 in den DVD-Regalen. Nachdem ich viele Kritiken gelesen hatte, die einfach nur davon abgeraten haben, ging ich dem Titel „Butterfly Effect“ mit einer Nummer hinten dran aus dem Weg. Seit dem 20. November 2009 gibt es nun „Butterfly Effect 3“ auf DVD und Blu-Ray. Erste Kritiken die ich gelesen habe waren durchwachsen. Ist es nun ein guter oder ein schlechter Film? Lassen wir uns überraschen dachte ich mir.

Im 3. Teil gibt es natürlich einen anderen Hauptdarsteller, sowie eine andere Story. Einzig und allein die „Zeitreise“ blieb bestehen. Sam Reid (Chris Carmack) reist durch die Zeit und beobachtet Killer bei ihren Taten. Diese Infos gibt er an die Polizei weiter, die die Killer dann überführt. Solange Sam nicht eingreift funktioniert alles wunderbar. Doch eines Tages greift er in die Geschichte ein, und alles wendet sich zum Schlechten.

Dass sich nach einem Eingriff alles zum Schlechten wenden kann, das ist uns ja seit Teil 1 schon bekannt. „Butterfly Effect 3“ schafft es aber dennoch spannend zu bleiben, da ich nicht wusste, ob hier zum Ende hin alles wieder gut wird. Die Atmosphäre ist teilweise eine ganz andere wie im ersten Teil. Düsterer, beängstigender. Der Pontiac-Killer, den Sam erschafft, ist eine Gruselfigur, angelehnt an Freddy Krüger, Michael Myers oder Leatherface. Er metzelt sich von einem Opfer zum anderen ohne ersichtlichen Grund. Sam versucht das natürlich immer wieder gerade zu biegen, bekommt es aber einfach nicht hin.

In Teil 3 fehlen viele wichtige Bestandteile, die der erste noch hatte. So wurde im ersten Film viel mehr erklärt. Teil 3 funktioniert zwar als eigenständiger Film, aber viele Fragen bleiben offen. Wieso kann Sam das? Wieso reist er gerade zu diesem Zeitpunkt? Warum wieso weshalb..?

Die Schauspieler haben mir ganz gut gefallen. Für eine Direct-to-DVD Produktion zählen sie wohl zu den besseren. Vor allem der Hauptdarsteller, den ich bisher nicht kannte, konnte mich bis auf wenige Ausnahmen vollends überzeugen. Die Effekte des Filmes reichen leider nicht mehr an die des ersten Filmes heran. Wo da noch tolle CGIs zur Tagesordnung gehörten, wird in Teil 3 eine Zeitreise mit bloßem Kameragewackel eingeführt. Zwar wirkt dies vertraut, aber leider nur billig.

Ab 18

Im Gegensatz zu Teil 1 ist dieser Film nun ab 18 Jahren freigegeben. Der Pontiac-Killer metzelt sich recht blutig durch den Film. Hier sieht man Blut, zerstückelte Körper, aber auch freizügige Szenen mit Brüsten, Hintern und Sex. In meinen Augen wäre all das nicht nötig gewesen, es passt aber gut zum Stil des Filmes.

Fazit

Butterfly Effect 3 erreicht leider nicht die Klasse des ersten Teils. Es fehlt einfach die Ausstrahlung eines Ashton Kutcher, neue Ideen oder die bedrückende Atmosphäre. Für Fans des ersten Filmes ist er vielleicht einen Kauf wert. Alle anderen können einen Bogen drum machen.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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