Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht (Teil 2) (2012) Filmkritik

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
Besucher:1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
(13 votes, average: 3,54 out of 5)

„Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht (Teil 2)“ ließ lange auf sich warten. Doch jetzt ist es endlich soweit. Die Frage ist nur, ob sich die lange Wartezeit gelohnt hat?

In „Breaking Dawn 1“ gab es ein paar Überraschungen und Probleme. Bella wurde schwanger und starb daraufhin beinahe, schlug allerdings zum Ende hin ihre rot leuchtenden Vampiraugen wieder auf. Dann war erst einmal Schluss und den gebannten Zuschauern fiel aufgrund des fiesen Cliffhangers die Kinnlade herunter. Ein Glück, dass Teil 2 genau da ansetzt. Bella steht auf, erkennt ihre schärfer gewordenen Sinne und begibt sich zu Edward, nur um diesen – dank ihrer neu erlangten Kräfte – beinahe zu erdrücken. Kurz darauf gehen beide auf die Jagd, bei der sich Bella sehr schnell vom Menschenblut distanzieren kann. Zurück beim Haus der Cullens angelangt, geht sie ihrer Lieblingsbeschäftigung nach und streitet sich mit Jakob, nur um sich wenige Augenblicke später wieder mit ihm zu versöhnen. Also alles wie immer. Oder etwa doch nicht? Nein, denn die Volturi haben sich dazu entschieden, die Cullens anzugreifen. Nach Alice‘ Vision versammeln die Cullens zahlreiche Familienmitglieder und Freunde um sich, um den letzten, großen Kampf gegen die Volturi anzutreten.

Die Geschichte präsentiert sich wie gewohnt: Heile Welt, was ist das? Herbeigeführte Missverständnisse sorgen für den notwendigen Inhalt des Films. Hier erwartet einen gewohnte Twilight-Kost in Form von gut aufgelegten, aber leicht demotiviert wirkenden Darstellern mit dem Tiefgang eines Ruderboots. Zwar kann man auch im letzten Teil von einem gewissen darstellerischen Fortschritt sprechen, aber leider immer noch nicht von wahrer Schauspielkunst. Darum ging es bei den „Twilight“-Filmen allerdings noch nie. Hier geht es um Herzschmerz und die Liebe fürs Leben. Stephenie Meyer schuf rund um das Thema Liebe wahrlich großartige Bücher für all die Jugendlichen, die dem rauen Alltag entfliehen wollen. Auch die Verfilmung „Breaking Dawn 2“ führt in eine fantastische Welt ohne Grenzen, weiß zu fesseln und macht definitiv Spaß.

Ich mag die „Twilight“-Filme (trotz meines Geschlechts :)) eigentlich ganz gerne. Doch wie auch bei den Teilen vorher muss ich so einiges rot anstreichen. Hier vor allem den dürftig behandelten Mittelteil, der nur langsam zum heiß erwarteten Showdown führt. Es mag vielleicht interessant sein, all die anderen Vampire kennenzulernen, ihre Fähigkeiten zu erforschen und Jakobs Waschbrett zum hundertsten Mal zu betrachten, aber der wahre Anspruch fehlt leider. Die Charaktere werden im Gegensatz zu Teil 1 weitaus oberflächlicher behandelt. Das spürt man zu jeder Sekunde und es tut dem Film nicht wirklich gut. Was dem Film hingegen so richtig gut tut, ist der geniale Twist zum Ende hin, der mich absolut überrascht und fasziniert hat.

Fazit

„Breaking Dawn 2“ ist altbewährte Schonkost für Twilight-Fans. Das Finale ist nicht der Höhepunkt der Serie, aber vor allem durch das überraschende Ende immens sehenswert.

© 2012 Concorde Filmverleih GmbH

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

Jetzt bei Amazon einkaufen und sparen

Das könnte dir auch gefallen!

2 Responses

  1. LadyOscar84 sagt:

    Was für ein überraschendes Ende? Ich als Leserin der Bücher finde da fehlt ne ganze Menge! In Eclipse sind Neugeborene Monster, die nur auf Blut aus sind, warum Bella nicht? Warum wird es nur in Nebensätzen erwähnt, dass dies ungewöhnlich ist? Dann das Kind… schauspielerisch ist natürlich klar, nicht viel zu erwarten von Kindern, die nur hübsch aussehen sollten (nicht persönlich nehmen, hier sehe ich die Caster in der Verantwortung!), auch inhaltlich: Wovon lebt die Kleine? Von Luft und Liebe? Lustig wär doch das, was im Buch beschrieben wurde, dass sie Jacob mal in den Arm beißt oder so… und dann der Kampf… hier sind Nicht-Buch-Kenner sicher auf ihre Kosten gekommen, Buch-Kenner dachten sich eher: WHAT THE… (die Englisch gelesen haben ^^) und manche ahnten vermutlich auch schon das Ende, da man Alice‘ Gabe ja kennt. Im Großen und Ganzen also mehr schlecht als recht, am liebsten hätte ich das ganze nochmal verfilmt und diesmal ordentlich! Dabei war Breaking Dawn Teil 1 ganz in Ordnung… schade das der Regisseur nicht weiter so gemacht hat.

  2. TwilightForever sagt:

    Also ich finde das finale Super nur das Renesmee nicht soviel gesagt hat und mit Jacob nicht so viel angefangen hat fand ich schade 🙁 aber das finale mit den Kampf und das dass nur Alice Vision war fand ich voll gut da Kamm so richtig Spannung in den Körper

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.