American Pie: Das Klassentreffen (2012) Filmkritik

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
Besucher:1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
4,00 von 5 Sterne (4 Bewertung(en))

Holla die Waldfee, bin ich alt geworden. 13 Jahre ist es nun her, dass der erste „American Pie“ im Kino lief. Vor 13 Jahren erlebte ich hautnah den Beginn einer Ära von unzähligen darauffolgenden Teenie-Filmen. Was frisch und versaut begann, nahm mit „American Pie – Jetzt wird geheiratet“ sein haariges Ende. Teil 4, 5,… waren danach nur noch uninspirierte Direct-to-DVD-Geldeintreiber. Kein Wunder, schließlich mussten wir von da an auf das lieb gewonnene Grüppchen an Darstellern verzichten.

13 Jahre später, 2012, erleben die mittlerweile erwachsen gewordenen Fans eine Wiedergeburt des Teenie-Klamauks mit sämtlichen Darstellern der ersten Teile. Und im Gegensatz zu den „Fast & Furious“-Filmen ist „American Pie“ nicht mit seinen damaligen Fans erwachsen geworden.

Jetzt sei doch mal vernünftig..!

Nun kann man es positiv oder negativ sehen, dass beim „Klassentreffen“ auf altbewährte Mittel gesetzt wurde. Eigentlich könnte man fast sagen, dass sich der Film lediglich aufgrund seiner Story leicht von den Vorgängern unterscheidet. Der Humor, mitsamt Ekelszenen, ist derselbe, und die Darsteller sind scheinbar weder geistig noch äußerlich gealtert. Nur eines fällt beim Sehen relativ schnell auf: Der Film ist vernünftiger! „American Pie: Das Klassentreffen“ erhebt weitaus öfter den Zeigefinger, als es seine Vorgänger taten. Schließlich wird fast jede Unvernunft, die immerhin für teilweise richtig gute Lacher sorgt, im Nachhinein richtiggestellt. Das stört zwar nicht, fällt aber immer wieder auf.

„American Pie: Das Klassentreffen“ ist nichts wirklich Neues. Fans der ersten drei Teile bekommen im Endeffekt genau das zu sehen, was sie schon im ersten Film zum Lachen brachte. Die beiläufige Geschichte um ein Klassentreffen ist lediglich der Aufhänger für viele verrückte und versexte aneinandergereihte Szenen, wie wir es aus den Vorgängern bereits kennen. Dennoch ist der Film gut, da die meisten Gags richtig toll sind, der Stiffmeister wie gewohnt Stimmung in den Film bringt und das Ensemble so talentiert wie möglich eine sehr unterhaltsame Show abliefert.

Fazit

„American Pie: Das Klassentreffen“ ist vor allem für Fans der Reihe sehenswert, da sie genau das bekommen, was sie an den ersten Teilen liebten. Also Pickelmodus an und rein ins Ferienlager Vergnügen!

Universal Pictures (Plakat)

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

Jetzt bei Amazon einkaufen und sparen

Das könnte dir auch gefallen!

4 Responses

  1. donpozuelo sagt:

    Mmmh, ich habe ja schon mit Teil 2 den American Pie zurück in den Kühlschrank gestellt 😉 Am Ende war doch nur der erste Teil wirklich was witziges und alles andere nur noch ein kalter Aufguss. Vielleicht schaue ich den mal, wenn er auf DVD oder im TV kommt 😉

  2. maloney sagt:

    Der dritte Teile hatm ich shcon nicht mehr angemacht…geschweige denn die ganzen Spin-Offs