Alles eine Frage der Zeit (2013) Filmkritik

Filmherum:3/53 von 5 Sterne von Dominik
Besucher:1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
3,33 von 5 Sterne (6 Bewertung(en))

Zeit sollte man mitbringen, wenn man sich diese Zeitreise-Komödie mit romantischen Anleihen ansehen möchte. Schließlich sind die 124 Minuten Laufzeit erst nach über 2 Stunden Ansehen Vergangenheit.

Was ich damit sagen möchte: Hier hätten wir das perfekte Beispiel für einen Zeitreise-Film, der aus dem Schema F zwar nicht ausbricht, sich diesem aber nur bedingt bedient. Und schon ist der Fan dieses Genres gekränkt. Der sogenannte Schmetterlingseffekt bleibt bei „Alles eine Frage der Zeit“ zwar nicht aus, die Folgen gewisser Veränderungen in der Vergangenheit haben allerdings bedeutend weniger Auswirkungen auf die Gegenwart, als man es von anderen Vertretern des Genres gewohnt ist. Jetzt mag man sagen, dass das doch nicht schlimm ist, wenn man mal einen etwas anderen Weg einschlägt. Und das ist es wirklich nicht. Schlussendlich ist die kleine Liebesgeschichte zwischen Tim und Mary richtig nett anzusehen, zuweilen aber auch etwas langatmig geraten. Dazu kommt, dass man irgendwann haargenau vorhersagen kann, wann Tim zurückreisen wird und was er letzten Endes auch ändern wird.

Ein weiterer Trailer-Blender ist gefunden. Was mir in 1 1/2 Minuten Filmvorschau sehr zu gefallen wusste, entpuppte sich in Filmform als nette Idee, grob fahrlässig verpackt. Ich wurde beständig das Gefühl nicht los, dass da mehr drin gewesen wäre. Etwas kürzer und damit brisanter hätte er ausfallen können. Vielleicht wären deutlichere Auswirkungen von Tims Zeitreisen das Tüpfelchen auf dem i gewesen. Man wird es leider nie erfahren. So aber ist „Alles eine Frage der Zeit“ ein weder besonders gelungener, noch besonders schlechter Zeitvertreib. Der Film ist durchaus amüsant und hat den einen oder anderen überzeugenden Moment.

Macht euch keine Gedanken über den Sinn oder Unsinn von Zeitreisen. Bei vielen Filmen ergibt das irgendwann einfach keinen Sinn mehr. Bei „Alles eine Frage der Zeit“ hingegen denkt man gar nicht erst darüber nach. Beim Ansehen hatte ich nicht das geringste Interesse daran, über den Sinn des Zeitreisens sowie die Auswirkungen nachzudenken. Ist das nun positiv zu werten, oder negativ? Ich weiß es leider nicht. Von daher spreche ich keine Empfehlung aus, möchte den Film aber dennoch all denen ans Herz legen, denen beispielsweise (der großartige) „Butterfly Effect“ als Zeitreisefilm zu hart ist.

Fazit

Harmlos.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

Jetzt bei Amazon einkaufen und sparen

2 Responses

  1. donpozuelo sagt:

    Fazit: Harmlos 😀

    Stimmt, aber irgendwie ist er auch ganz nett. Was den Film für mich echt gerettet hat, sind die überaus sympathisch-charmanten Darsteller. Ohne die wäre „About Time“ ein echtes Schnarchfest geworden… so ist es netter, „harmloser“ Film 😉

    • Dominik sagt:

      Selten lässt sich ein Fazit in einem Wort zusammenfassen. Hier ging das sehr schnell. 😉

      Deine Kritik hab ich grad mal gelesen. Ich fand um ehrlich zu sein die Darsteller auch nicht so prickelnd. Wäre das anders gewesen, hätte ich vll. auch noch mehr Punkte gegeben. Naja.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.