Alice im Wunderland (2010) Filmkritik

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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3,75 von 5 Sterne (4 Bewertung(en))

Die Neuverfilmung/-Fortsetzung von „Alice im Wunderland“ ist Tim Burton durchaus gelungen. Wieso? Die vielen Parallelen zum Vorgänger, die faszinierenden und liebevoll in Szene gesetzten Figuren, das „Wunderland“ oder viele neue Ideen – „Alice im Wunderland“ ist ein überaus sehenswerter Film! Aber jetzt erst mal gaaaaanz von vorne…

Alice, mittlerweile 19 Jahre alt, fällt auch dieses mal wieder in den Kaninchenbau. Dabei rast sie an Klavier, Stuhl oder Kerzenleuchter vorbei gen Grund. Unten angelangt trinkt sie das „Schrumpfmich-Wässerchen“, isst den „Wachsmal-Kuchen“ und trinkt abschließend nochmal das „Schumpfmich-Wässerchen“. Kommt euch das bekannt vor? Auch wenn ich den original Film zum letzten mal vielleicht mit 10 Jährchen gesehen habe, hatte ich stetig Deja Vu’s. Tim Burton war sehr darauf bedacht, den Film so nah wie möglich an den ersten Teil anzulehnen. Auch wenn „Teil 2“ jetzt als eigenständiger Film gut funktioniert. Aber wie bereits gesagt, Alice, frisch geschrumpft, ist wieder im Wunderland. Sie begnet kurz daraufhin schon Dideldum und Dideldei, der Raupe, dem Hasen, sowie dem Hutmacher alias (ACHTUNG) Johnny Depp. Ich muss zugeben, er ist der heimliche Held des Filmes. Mehr dazu später…

Einmal Wunderland retten bitte!

Die Geschichte ist schnell erzählt: Alice soll das Wunderland vor der bösen Herzkönigin retten. Und diesmal ist die Herzkönigin ein noch größerer Dickkopf als im Original. Wie von Tim Burton gewohnt, sind die Charaktere wesentlich abgedrehter designt, als in Ottonormal-Fantasy-Filmen. Ich meine, Orks ala „Herr der Ringe“, solche Monster hat man doch in jeden 2. Film. Aber der Hutmacher mit seinen kranken (ein besserer Ausdruck ist mir nicht eingefallen) Augen oder die Herzkönigin mit ihrem riesen Kopf – ja, da weiß man, wer seine Finger im Spiel hat!

Einmal Schauspiel bitte!

Wie oben schon angeschnitten, der heimliche Held des Filmes ist der Hutmacher alias Johnny Depp. Er ist einfach ein Ausnahmedarsteller. Auch wenn seine Rolle hier doch sehr an „Charlie und die Schokoladenfabrik“ erinnert. Und das nicht nur des Aussehens wegen. Der Hutmacher ist in dieser Verfilmung verrückter denn je. Nach gelegentlichen Geistesaussetzern ist es nur zu köstlich, wenn Johnny Depp urplötzlich wieder zu Sinnen kommt und dämlich grinst. Wer ist hier jetzt der Grinser? Die Katze oder er?

Auch die anderen Darsteller wissen zu überzeugen. Die Herzkönigin, wunderbar von Helena Bonham Carter gespielt, ist böse. Man sieht, hört und fühlt es. Alice (Mia Wasikowska) selbst, anfangs noch etwas schüchtern, wacht im Laufe des Filmes immer mehr auf. Ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob es zur Rolle gehörte, aber sie schien mir immer etwas zu schüchtern.

Schön waren natürlich auch die vielen virtuellen Darsteller, wie dem verrückten Hasen, der Maus, dem Hund, und und und. Ich muss zugeben – soviel Kind habe ich in mir schon lange nicht mehr gefühlt.

Nix für Kinder

Eigentlich waren Märchen ja noch nie so richtig was für kleine Kinder. Immer gab es eine Hexe, ein böses Monster oder ähnliches. Alice im Wunderland bietet auch große und böse Monster, sowie einige Blutspritzer oder Leichen. Meine Einschätzung: Definitiv nix für Kinder! Es mag vielleicht zum aktuellen Stil des Filmes gepasst haben, aber die kleinen dürften wohl eine Nacht im Bett von Mami und Papi verbringen. 😉

Fazit

„Alice im Wunderland“ war einfach nur schön! Ich hatte einen sehr unterhaltsamen Abend und erinnerte mich fast im Minutentakt an die Alice-Zeichentrickverfilmung. Toll gemacht, tolle Darsteller, schöne Musik und fantastische Bilder.

Poster: © Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. Butterflyheart sagt:

    <333333

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