Mein Filmjahr 2017

Na das war ja mal… nix. Laut Letterboxd habe ich im Jahr 2017 sage und schreibe 35 Filme geloggt – und das mag wohl stimmen, da ich zumindest hier auf eine sorgfältige Pflege meiner Filmaktivitäten geachtet habe.

Diese 35 Filme ergaben insgesamt 70 Stunden Film in 365 Tagen. Wow… oder nicht wow, wie man das auch sehen mag. Es gibt viele Gründe hierfür, einer – der wohl beste – ist meine wundervolle Tochter, die 2017 das Licht der Welt erblickte. Und Bums Fallera, schon ist die Familie wichtiger als alles andere. Ich finde das gut.

Gut ist allerdings auch, dass ich es dennoch schaffte meiner Leidenschaft nachzukommen. Neben den paar Filmchen habe ich allen voran „The Walking Dead“ weiter geguckt und bin nun fast beim Ende von Staffel 7 angekommen.

Meine Film-Highlights 2017

Ich wurde noch einmal deutlich kritischer bei meiner Filmwahl. Weniger Zeit hat zur Folge, dass man diese sinnvoll befüllt. Und so habe ich oft lange überlegt, was ich überhaupt ansehe. Natürlich war da der eine oder andere Ausrutscher (u. a. aufgrund guter Kritiken oder Hoffnung) dabei: „xXx: Return of Xander Cage„, „Sin City: A Dame to Kill For“ oder „Valerian and the City of a Thousand Planets„). Doch es gab auch einige wenige Highlights wie „Dunkirk“, „Criminal“, „Ghost In The Shell“ oder „The Guest“ – allesamt nicht zwangsweise im Jahr 2017 erschienen.

„Star Wars VIII“ habe ich kurz vor Silvester gesehen – er war gut, bzw. ok. Es war nun mal ein Star Wars Film, der beinahe wie jeder Teil des Franchise Spaß macht, daher aber nicht zwangsweise großartig sein muss. „Wonder Woman“ war nur ok. „Guardians of the Galaxy 2“ war absolut unterhaltsam und „Lommbock“ eine überraschend gute Fortsetzung, die erst nach Jahren des Wartens das Licht der Kinoleinwand erblickte.

„Baby Driver“ habe ich mir aufgrund diverser guter Kritiken angesehen. Der Film war irgendwie toll, cool und frisch. Andererseits bot er dann doch weniger der guten handgemachten Action als erwartet. Die Neuauflage von „Die Schöne und das Biest“ war… nun ja, unnötig aber schön. Und „Logan“? Der metzelte schöner blutiger denn je, im Nachhinein betrachtet würde ich mir den Film aber vermutlich genauso wenig noch einmal ansehen, wie seine Vorgänger.

Und dann war da noch der „Lego Batman Movie“, in den ich nach dem grandiosen „Lego Movie“ viel Hoffnung gesteckt hatte, der mich aber schlussendlich dann doch (sehr) enttäuschte. Es ist ja witzig, dass man hervorheben muss, wie selbstverliebt Batman ist, doch der Film trieb das völlig unnötig über die Spitze in den Bathöhlen-Abgrund.

Und sonst? Ich habe mir ein paar meiner Favoriten geschnappt und diese einfach noch einmal genossen. Beispielsweise die grandiose Dark Knight Trilogie von Christopher Nolan, „Need for Speed“ oder „Deadpool„.

Fin

Ich bin einmal gespannt, was 2018 bringt. Ich werde mir natürlich auch in diesem Jahr wieder Filme ansehen, allerdings – soweit möglich – noch viel stärker selektieren. Interesse hätte ich ja an dem kommenden Avengers, doch die große Anzahl an Superhelden schreckt mich dann doch eher ab. Und allen voran – irgendwie wachse ich aus diesem Standard-Superheldengedöns dann doch irgendwie raus.

„Ich – Einfach unverbesserlich 3“ war mein erster Film in diesem Jahr und es war nur ein unnötiger Ableger der Reihe. Schade. Irgendwie kein guter Start. Andererseits – es kann ja irgendwie (fast) nur noch bergauf gehen. 🙂

PS: Wenn ihr Lust habt, folgt mir einfach auf Letterboxd – da kommt das eine oder andere Mal ein kleines Review, für das auf dem Blog einfach kein Platz ist. 😉

Bild Urheber: scanrail / 123RF Standard-Bild

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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2 Responses

  1. 35 Filme in 365 Tagen? Das kann ich noch toppen. 151 Filme! Aber ich habe auch kein Baby und auch sonst kein Privatleben – von daher sind die 35 Filme völlig in Ordnung. 😉

  2. Julia sagt:

    Gratulation zum Familienzuwachs Dominik!

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