Ultimate X Comic Review

Filmherum:4.5/54.5 von 5 Sterne von Dominik
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„Ultimate X“ spielt zeitlich nach Ultimatum, bei dem viel zu viele X-Men ihr Leben lassen mussten. Comicleser, die jetzt nicht so vertraut mit den unterschiedlichen X-Men Universen sind, brauchen keine Angst zu haben, denn es handelt sich hier um das „Ultimative Universum“, fernab von den anderen laufenden X-Men Serien.

„Ultimate X“ erzählt die Geschichte vom Wiederaufbau einer X-Men Gruppe, die sich fortan aber nicht mehr X-Men nennt, da die bösen Mutanten von so ziemlich jedem gejagt werden. Dabei stoßen wir auf Wolverine’s Sohn, eine altbekannte Telekinetin mit unbekanntem Namen oder einen grauen Hulk. Es gibt unzählige actionreiche Panels, sowie denkwürdige Momente, wenn beispielsweise Wolverine’s Sohn das erste Mal seine Krallen ausfährt. Zumal das jedes Mal recht cool ist, da seine Hände danach immer blutüberströmt sind.

Vor allem die Telekinetin Karen, als auch der adamantiumverzierte Jimmy sind für mich die Charaktere mit dem meisten Potential. Jimmy zum Beispiel lernt erst mit seinen Fähigkeiten umzugehen. So ist es nicht verwunderlich, dass seine Selbstheilungskräfte einmal funktionieren, und einmal nicht. Sehr gut gefallen hat mir sein Aussehen. Es ist stark an Wolverine angelehnt. Seien es seine Gesichtszüge oder die Frisur, das Tier im Manne ist nicht zu leugnen, selbst wenn Jimmy an sich ein ziemlich dürrer Kollege ist.

Dieser erste Sammelband von „Ultimate X“ beschäftigt sich hauptsächlich mit der Einführung der Charaktere und macht das richtig gut. Offene Fragen gibt es so gut wie keine. Jeder hat seine eigene Geschichte. Ebenso gut gelungen ist dann auch die Zusammenführung der Einzelnen.

Zum Ende hin steuert alles auf einen Cliffhanger zu, wie Hollywood ihn nicht besser hätte machen können. Ein bis dato nicht aufgetauchter Bösewicht erscheint und lässt das Schlimmste erahnen. Für mich persönlich hieß es hier aber eigentlich nur eines: MEHR!

So wie Jeph Loeb eine gelungene Geschichte schuf, so genial setzt Arthur Adams diese mit seinen Zeichnungen um. Vor allem die riesigen Panels über eine oder gar zwei Seiten sind bombastisch. Hier geht es sehr detailliert und oftmals enorm plastisch zur Sache. Einzig die hin und wieder gequetschten Gesichter haben mir nicht so gut gefallen.

Fazit

„Ultimate X“ ist perfekt für Neueinsteiger und alle X-Men-Fans, die auf gute Geschichten und sehr gute Zeichnungen stehen.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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