Teenage Mutant Ninja Turtles: Vier Brüder Comic Review

Filmherum:5/55 von 5 Sterne von Dominik
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Cowabunga! Schön, dass ihr zur Kritik des mittlerweile 3. Turtles-Bandes aus dem Hause Panini gefunden habt. Ggf. erinnert ihr euch an die Geschehnisse aus dem 2. Band, in dem… ich will nicht zuviel verraten… einiges mit Splinter geschah. Wie es damit weitergeht, erfahrt ihr in diesem Band nicht. Dafür aber jede Menge andere Sachen, bei denen man über den Einfallsreichtum der Autoren Brian Lynch und Tom Waltz einfach nur staunen kann.

Der Band, passend mit „Vier Brüder“ betitelt, handelt von den 4 Turtles und ihren ganz besonderen Besonderheiten. So geht man auf kleine Episoden aus dem Leben eines jeden Turtles ein und nimmt dabei ganz besonders Rücksicht auf dessen Eigenheiten, bzw. Spezialfähigkeiten. Brian Lynch und Tom Waltz schufen mit diesen 4 gesammelten Heften ein beinahe einzigartiges Nachschlagewerk, sowohl für Neueinsteiger, als auch für langjährige Turtles-Fans.

Mein persönliches Highlight: Michelangelos Geschichte. Er wird als der Mann, pardon, die Schildkröte dargestellt, die er/sie schon immer war. Ein kleiner Scherzkeks und Tunichtgut mit viel Herz. Der mir entgegengebrachte Humor traf dabei voll ins Schwarze. Über jegliche Anspielungen konnte ich herzlich schmunzeln und musste stets an die guten alten Turtles-Filme zurückdenken, die seither mein Highlight im Turtles-Universum sind.

Neben Michelangelo geht man natürlich auch auf Raphael, Donatello und Leonardo ein. Kurz aber bündig lernt man die Jungs kennen und lieben. Kurzweg: Ich bin absolut begeistert! Und das nicht nur, weil die Autoren es vermochten, uns die Turtles so zu präsentieren, wie man sie seit jeher liebt, sondern gleichzeitig den roten Faden der Hauptgeschichte nicht aus den Augen zu verlieren. So gibt es erste Hinweise auf einen Erzfeind der Turtles und so ganz nebenbei wird natürlich auch auf Splinter eingegangen.

Und dann waren da noch die Zeichnungen. Valerio Schiti und Andy Kuhn wissen erneut mit Vertrautem zu begeistern und mit Neuem zu überraschen. Michelangelos Geschichte ist dabei so abenteuerlustig umgesetzt, wie sie inhaltlich auch vermittelt wird. In diesem Sinne gut gelungen, für mich persönlich aber, zumindest zeichnerisch, der schlechteste Part. Aber abgesehen davon tummeln sich die Gepanzerten in einem Spiel aus Licht und Schatten und dem allgegenwärtigen Grün.

Und nun Butter bei die Schildkröte: Ich hatte soviel Spaß mit dem Band, dass ich ihn gleich 2x gelesen habe. Diese Turtles-Reihe ist aktuell mitunter das beste im gesamten Comicbereich!

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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2 Responses

  1. ERGO sagt:

    ENDLICH! Ich geh gleich bestellen! Und Michelangelo war immer schon mein Lieblingsturtle! 😀

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