Maximum 45: Punisher Max – Jagt Castle! Comic Review

Filmherum:4.5/54.5 von 5 Sterne von Dominik
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4,00 von 5 Sterne (1 Bewertung(en))

Bestrafung hoch 4! Den Punisher erleben wir in Max 45 „Jagt Castle!“ zwar von vier unterschiedlichen Autoren, aber eines bleibt stets gleich: Keiner kommt davon!

Und Friede auf Erden

Schnee, Winter, Geschenke und der Punishmann. Als Weihnachtsmann verkleidet erleben wir Frank, wie er nach ein wenig Schweigen und Zuhören mehrere Verbrecher eiskalt abknallt. Was er daraufhin überhaupt nicht ab kann, ist die Ermordung mehrerer Babies im Krankenhaus. Zuerst hilft der Punisher noch einer schwangeren Frau, doch dann kommt das böse Erwachen.

Die Story scheint zum Teil vom Film „Shoot em up“ abgekupfert zu sein, ist aber dennoch sehr eigenständig, witzig und natürlich bestrafend. Dieser One-shot hat mir sehr gut gefallen. Die Zeichnungen sind großartig und die Geschichte bietet einige hollywoodreife Panels. Kein Wunder, schließlich war Jason Aaron für die Geschichte zuständig, der ja aktuell zusammen mit Steve Dillon die laufende (großartige) Punisher-Serie vorantreibt.

Butterfly

Der Punisher selbst hat in dieser Geschichte nur eine Nebenrolle. Wir verfolgen eine Killerin auf Schritt und Tritt, die letztendlich nicht nur ihren Verstand verliert. Die gewünschte Stimmung wurde zwar hervorragend vermittelt, aber die Zeichnungen waren leider nicht so direkt und einprägsam wie in „Und Friede auf Erden“.

Diese Geschichte war wirklich gut, aber definitiv anders. Vielleicht ist sie gerade deshalb sogar großartig oder unglaublich schlecht, weil wir nicht die gewohnte Portion Punisher vorgesetzt bekommen.

Jagt Castle!

Und da wäre sie, die Story, die uns den Titel des Bandes beschert. Castle schuldet einem alten Freund einen Gefallen. So macht er sich auf, ein paar S.A.S.-Leuten auf den Schlips zu treten. Dabei sind vor allem der Anfang und das Ende des Bandes die Höhepunkte.

Der Punisher mitten im Kriegsgebiet? Das ist wie der Reissack in China. Hier fühlt sich Frank wohl und kann zeigen, was er „von früher“ noch so drauf hat. Die Geschichte ist klasse und extrem stark bebildert. Hier wurde gekonnt auf den Einsatz von Licht und Schatten gesetzt, was einfach nur wahnsinnig stimmig ist.

Eine andere Welt

In der letzten Geschichte wird ein vom Leben gelangweilter Ehemann zum Helden, was ihm mehr als taugt. Zuerst einmal war ich erstaunt über die Zeichnungen von Juan Jose Ryp. Diese sind sowas von anders und wollen zuerst so gar nicht in den Band passen. Nach ein wenig Lesen ändert sich die Einstellung aber ziemlich schnell. Vor allem die nachvollziehbare Geschichte ist es, die „Eine andere Welt“ mehr als gut macht, auch wenn Frank fast nur im Hintergrund ballern darf.

Fazit

„Maximum 45: Punisher Max – Jagt Castle!“ ist ein klasse Sammelband mit 4 guten bis sehr guten Geschichten. Hiermit erhaltet ihr keinen Ausschuss, sondern einen 1A Abschuss! 🙂

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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