James Bond #1 – Vargr Comic Review

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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Warren Ellis und Jason Masters machen gemeinsame Sache und schicken James Bond für Dynamite ins Rennen, um die Comiccharts anzuführen. Perfekt zum „Spectre„-Start dürfen sich (vorab nur US-)Comic-Fans über Ellis‘ brandneue Geschichten um den wohl beliebteste Agenten der Welt freuen.

DER James Bond

Da ich einige Bücher zu Bond gelesen habe, freue ich mich ganz besonders, dass Jason Masters uns diesen Bond so abliefert, wie ihn sich Ian Flemming immer vorstellte: Schwarze Haarpracht mit unbändiger Locke und ein hartes, markantes Gesicht. Dieser junge Bond stürmt auf den ersten Seiten einem Killer hinterher. Die Action läuft dabei zwar wortlos aber nicht spurlos an einem vorüber. James Bond ist nicht im geringsten zimperlich, wenn er dem Schurken die Schaufel in den Fuß rammt oder ihm mehrere Finger abschlägt, verständlicherweise mit untermalenden Blutspritzern versehen.

Schnell fühlt man sich an den aktuellen Craig-Bond erinnert, doch nach diesem Einstieg verfliegt der Gedanke mindestens genauso schnell wieder. James Bond wirkt insgesamt jünger, vielleicht sogar etwas unreif in seiner Rolle als 00-Agent – und damit auch das gesamte Heft. Und genau dieses Gefühl ändert sich bis zur vorletzten Seite nicht mehr.

Einen Großteil des Heftes nicht ein Gespräch mit Bill Tanner ein, das wohl eine Art Slapstick-Zwischenschritt darstellen soll. Die Szene mit dem Quartiermeister hingegen läuft wie gewohnt amüsant und fantasieanregend zugleich. Schade nur, dass die Gadgets – wenn überhaupt – nur angedeutet wurden. Aber immerhin bleibt hier wunderbar viel Luft nach oben.

Die Story

Bond ist nicht ganz Flemmings Buchbond, aber immerhin wieder anders als jeder bisher dagewesene Filmbond und ganz offensichtlich auf die junge Comicgeneration zugeschnitten. Der Geschichte ergeht es dabei nicht anders: Diese läuft (im Augenblick noch) locker flockig vor unseren Augen ab, erzählt ein bisschen was von 008’s Mission, die Bond übernehmen soll und lässt einen sonst im Dunkeln. Dieses erste Heft soll schließlich (nur) ein weiterer neuer Einstieg in die Welt Bonds sein.

Ich hatte Spaß mit dem Heft, mochte den (zu) jugendlich wirkenden Bond aber irgendwie noch nicht so ganz, obgleich seine Härte zu Beginn des Heftes viel Freiraum für Spekulationen lässt. Eines ist klar: Die Kombi Warren Ellis und Jason Masters funktioniert in Sachen Bond und Comic wunderbar und auf Heft 2 bin ich sehr gespannt, zumal ich mir da dann wirklich etwas Geschichte erhoffe.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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