Iron Man: Extremis Comic Review

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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Pünktlich vor meinem „Iron Man 3“-Kinobesuch heute Abend (ja, ich habe es nicht eher geschafft) gibt es die Kritik zu einer der zahlreichen Vorlagen zum Film: „Iron Man: Extremis“. In diesem Band erfährt Tony Stark zum ersten Mal von Extremis und setzt dieses auch sogleich ein.

Zuerst einmal möchte ich ein herzliches Dankeschön an Panini aussprechen, für diese gelungene Ausgabe. Der halbe Band besteht sozusagen aus Bonusmaterial und zusätzlich sämtlichen (Variant-)Covern. Nachdem ich „Extremis“ gelesen hatte, war ich erst mal noch einige Zeit mit diesen Boni beschäftigt, die wirklich allzu großzügig ausfielen. Das habe ich bisher in noch keinem Panini-Band erlebt. Bitte mehr davon!

Nun aber zur Geschichte: Tony durchlebt wieder einmal eine Art Entstehungsgeschichte des Iron Man, die allerdings in Rückblenden erzählt wird. Der Vorteil daran: Der Band ist optimal für Neueinsteiger. Der Nachteil: Kenner sind schön langsam genervt vom ewigen „Neuanfang“. Aber all das rückt in den Hintergrund, wenn es letztendlich um Extremis selbst geht. Sozusagen ein Mittelchen, das den Übermenschen erschaffen soll, bzw. es auch tut – mit verheerenden Folgen. Tony selbst variiert die Rezeptur ein wenig, bevor er es an sich selbst anwendet. Der Grund hierfür: Er wird von einem Gegner lebensgefährlich verwundet, der sich zuvor selbst Extremis verpasst hat. Wie er dazu kommt? Das sieht stark nach einer Verschwörung aus…

Tony ist in diesem Band der sprücheklopfende Weiberheld, den man kennt und liebt. Interessant für mich war der Aspekt, dass in dieser Geschichte niemand wissen sollte, dass Tony selbst in der Iron Man-Rüstung steckt. Das brachte etwas frischen Wind in die Sache. Mindestens genauso frisch wie die genialen Zeichnungen von Adi Granov. Um ehrlich zu sein fühlt man sich wie beim Betrachten eines Gemäldes in Bewegung. Dabei war Adi Granov allerdings nicht zu zimperlich, sondern versorgt uns mit zahlreichen blutigen Panels. Insgesamt sieht das richtig grandios aus, da der sonst so geleckte Superhelden-Look endlich einmal nicht für eine Geschichte Verwendung fand.

Ich hatte richtig Spaß beim Lesen und freue mich jetzt umso mehr auf den Film, um Extremis in Bewegung zu sehen. Der scheinbar unbesiegbare Gegner ist Iron Man ebenbürtig und damit nicht nur irgendein dahergelaufener Rotzlöffel. Auch er bekam eine kleine Vorgeschichte verpasst, die allerdings leicht konstruiert wirkt. Mir gefällt die Grundidee, aber leider nicht alles was so drum herum passiert. Es gibt viel zu lachen und staunen, aber auch viele unnötige Stellen.

Ich denke, dass 4/5 Sterne verdient sind. Ein bisschen Feinschliff hier und da wäre ganz gut gewesen, aber insgesamt weiß Warren Ellis einfach, wie man eine packende Geschichte erzählt.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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