Haunt 4 Comic Review

Filmherum:2.5/52.5 von 5 Sterne von Dominik
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1,00 von 5 Sterne (1 Bewertung(en))

Zwei Brüder. Daniel ist ein Ex-Priester, der zu einem Geheimagenten wurde. Kurt ist ein Ex-Agent, der zu einem Geist wurde. Doch sie verschmolzen zu einem seltsamen Wesen, das Haunt genannt wird und für die etwas mysteriöse Agency arbeitet. Doch nun sind sie auf sich allein gestellt und müssen klären, wer der Boss in ihrem gemeinsamen Körper ist.

Klingt ja supernice! Vor allem hat das die ersten beiden Sammelbände richtig gut funktioniert. Band 3 schwächelte dann schon ein ganz klein wenig und Band 4 ist irgendwie… ja, was ist das?

Neue Story, neue Zeichner, alles neu, alles anders und damit alles besser? Nein. „Haunt 4“ setzt mehr auf einen anderen Charakter, der exklusiv hier eingeführt wurde. Der bärtige „Geisterjäger“ steht ganz klar im Mittelpunkt. Haunt selbst, bzw. der Priester und sein untoter Bruder, müssen Platz machen. Was soll das denn bitte? In einem extrem langen, sehr ausführlichen Interview am Ende des Bandes, versucht man krampfhaft zu erklären, warum diese Änderungen Haunt so richtig gut tun (sollten).

Die Story setzt tatsächlich irgendwie alles auf 0 zurück, schert sich beinahe einen Dreck um die vorangegangenen Ereignisse und lässt zusätzlich die gewohnt gute Haunt-Atmosphäre vermissen. Vor allem die teils grausigen Zeichnungen sind dafür verantwortlich, dass ich nicht mehr ansatzweise soviel Spaß habe, wie damals am Anfang der Serie. Zwar ist die neue Storyline ok, aber irgendwie hätte man genau das, was man da liest und sieht in etwas völlig anderes packen können. Dazu hätte man die Geschichte der zwei Brüder nicht benötigt. Und das nur angetastete Hin und Her der Brüder, wer denn nun die Oberhand von beiden hat, ist ein schlechter Witz und geizt mit einer Auflösung zum Ende hin. Klar, ein Cliffhanger. Nur diesmal ist es einer, der nicht wirklich Lust macht, die Serie weiterzulesen. Ehrlich, es ist mir beinahe ******egal, wie es weitergeht. Vielleicht versuche ich mein Glück noch einmal mit Band 5 und hoffe, dass man zu den Wurzeln zurückfindet. Irgendwie bezweifle ich das aber…

Fazit

Ein Neustart, der gehörig in die Hose ging. Alles was Haunt bisher ausmachte, die guten Zeichnungen und die tolle Story, ist ohne Rücksicht auf Verluste verschwunden. Ein paar gute Ansätze sind zwar da, diese reichen aber – zumindest in diesem Band – noch nicht.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. Josh sagt:

    Alles bisher liebenswerte und lesenswerte wird in Band Vier mit Füßen getreten. Aber wofür? Warum nicht eine eigene Reihe um diesen unwitzigen Hippie-Deppen starten? Natürlich wäre die Scheiße, aber warum muss Haunt unter diesem Schwachsinn leiden? Was sollte das? Die Story ist lächerlich, die Zeichnungen unsagbar mies. Gott, bin ich sauer.

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