Harley Quinn/Power Girl Comic Review

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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2,00 von 5 Sterne (1 Bewertung(en))

Irgendwie hatte der Comicband etwas von Al Bundys schrägen Ausrufen: „MEINE AUGEN, OH GOTT, MEINE AUUUUGEEEN!“. Die Kombi aus Harley Quinn und Power Girl ist stellenweise äußerst amüsant, stellenweise weniger amüsant, stellenweise einfach nur schräg-dämlich.

Dieser Comicband erzählt die Geschichte der beiden frischen „Freundinnen“, wie sie auf einem Planeten in Multiversum den Warlord Vartox retten, der in Power Girl verschossen ist. Nun ja, das war es dann auch schon. Mitten im Kampf- und Käsegetümmel darf man sich allen voran von auf Hochglanz polierten Comiczeichnungen begeistern lassen, dicke Schenkel und noch dickere Brüste begutachten. Power Girls Macht wird ganz offensichtlich nur von ihrer Oberweite übertroffen, während Harley Quinn frech und frei von Heath Ledgers Joker rezitieren darf – ein kurzes Highlights dieses Bandes.

Ach, irgendwie war das Geschehen schon lustig. Es spielte sich halt im unheimlich großen Multiversum des DC-Comic-Verlages ab, also dermaßen weit weg vom Schuss, dass dieser Ausriss nicht weiter (negativ oder positiv) auffällt. Was auch immer in „Harley Quinn/Power Girl“ geschieht, bleibt auch in „Harley Quinn/Power Girl“.

Ich tue mich wahrlich schwer etwas geistreiches über diesen Comicband zu schreiben, was wohl daran liegen mag, dass er selbst absolut nicht geistreich ist. Es handelt sich hierbei um ein Spaßfeuerwerk, das zu etwa 50% Spaß versprüht und mit den restlichen 50% zum Kopfschütteln animiert. Vortox ist der passende geile Hecht innerhalb der Geschichte, natürlich mit 70s-/80s-Pornobalken und mehr Haaren auf den Schultern als Chewbacca. Allgemein griffen die Autoren Amanda Conner, Jimmy Palmiotti und Justin Gray hier voll in die Retrokiste, reanimierten den Exploitation-Wahnsinn und verpackten diesen mithilfe der Zeichner Stephane Roux, Elliot Fernandez und Moritat in eben diesen Band.

Ja, Schluss nun, „Harley Quinn/Power Girl“ ist Fun pur, nichts anderes. Hier braucht man keine Angst um die Helden haben, da diese sich sowieso inmitten eines Käsiversums befinden. Stets ist ersichtlich, dass keiner stirbt. Man wartet schlussendlich nur auf den nächsten Lacher. Demzufolge ist der Band aber auch etwas eintönig und viel zu schnell wieder vergessen. „Harley Quinn/Power Girl“ ist einfach ein kleiner Hauch DC-Ekstase inmitten aufreizender Mädchen und standhaften Burschen.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. Ich habe ja öfter Mal meine Probleme mit DC Comics und daher bin ich auch skeptisch an dieses Werk gegangen. Wie sich herausgestellt hat zu Recht. Nach zwei Heften war Schluss für mich. Wie du schon gesagt hast, ist es einfach nur Fun, Fun, Fun und der hat bei mir leider gar nicht gezündet.
    Zu der Zeit als auch die Heftreihe begonnen hat, hat DC mehr als einen guten Comic gestartet. Das hat leider nicht dazu gehört.

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