HACK/SLASH 12 – HEIRATEN, F#CKEN, TÖTEN Comic Review

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
Besucher:1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
(No Ratings Yet)

Heute mal eine etwas andere Comic-Review zu einem Slasher aus dem Hause Cross Cult. Hack/Slash ist eine interessante Comicserie über Monster, Vampire, Killer, Gewalt und Freizügigkeit. Besonders angesprochen hatten mich vor längerer Zeit Anspielungen, bzw. Gastauftritte einiger Figuren wie z. B. Chuckie, der bekannten Mörderpuppe aus den Filmen. Und so bin ich nun mit Band 12 eingestiegen, was einerseits etwas seltsam ist, sich im Nachhinein aber selbst für Quereinsteiger als lohnenswert erwies.

HACK/SLASH 12 – HEIRATEN, F#CKEN, TÖTEN beinhaltet 2 Geschichten. Die erste handelt von entflohenen Gefangenen – allesamt Killerfrauen – aus einem interdimensionalen Gefängnis. Darunter Bomb Queen, die bei Panini ja auch in einer eigenen Serie ihr Unwesen treibt. Und so ist vor allem sie es, die der Hack/Slash Inc., allen voran der Inhaberin Cassie Hack, das Leben so richtig schwer macht. Doch Cassie weiß sich gut zu wehren, ob nun mit ihrem nageldurchzogenen Baseballschläger oder mithilfe ihres Vampirfreundes Samhain, der den aktuell im Krankenbett liegenden Vlad würdig vertritt. Warum der seltsam anmutende Vlad im Bett liegt, wird durch nur diesen Band nicht klar, aber man nimmt es einfach mal so hin.

Geschichte Nummer 2 spielt auf einer Insel mitsamt Monstern (u. a. einer echt ekligen Riesenspinne) oder mutierten Gehirn-Dinosauriern, die dem guten Samhain die Gedärme verknoten. Diese Geschichte trieft geradezu vor Blut und bizarren Einfällen. Und eigentlich ist hier mehr Daueraction in einer steinzeitähnlichen Atmosphäre angesagt als Story an sich. Aber gut, die Bilder machen einiges wieder wett. Dazu gibt es natürlich auch das eine oder andere freizügige Bildchen, eben perfekt dem Titel des Bandes zugeordnet.

Daniel Leister ist für die wirklich schönen Zeichnungen zuständig, sofern man diese denn so nennen darf. Denn offene Wunden und fehlende Gliedmaßen schön zu nennen, grenzt an Geisteskrankheit. Andererseits steht nicht umsonst „Empfohlenes Lesealter 16+“ auf dem Buchrücken. 😉 Leister hat dazu ein anderes Talent: Gesichter wirken aussagekräftig und klar, wenngleich comichaft überzogen. Gewisse Körperpartien und Reize geizen nicht mit Überzeichnung und gefallen so jedem Gore- und Frauenfreund. Ich merke schon, diese Bände sind ganz klar für die Männerwelt, obgleich die eine oder andere männliche Figur im Band Muskeln und Waschbrettbauch nicht versteckt.

Besonders gefallen hat mir die bitterböse und stets spürbare Ironie, sowie die Brutalität. Hack/Slash macht einfach verrucht viel Spaß, obgleich man beide Geschichten getrost in die Tonne treten kann. Aber was soll’s, denn mir scheint es, als wären die Comics just 4 fun gemacht, und das gelingt ihnen auch problemlos. Und jetzt entschuldigt mich, ich habe 11 Bände nachzuholen.

Würde ich den Comic nochmal lesen? Ja.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

Jetzt bei Amazon einkaufen und sparen

Das könnte dir auch gefallen!

1 Response

  1. donpozuelo sagt:

    Ich habe davon mal das Deluxe Band gelesen… aber irgendwie hat mir das dann auch gereicht. Es sind zwar coole Stories, aber irgendwie hat mir dann doch ein großer Rahmen, ein roter Faden gefehlt… oder kommt das vielleicht noch in späteren Ausgaben?

    Auf jeden fall aber eine witzige Reihe…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.