Deadpool Anthologie: Deadpools Greatest Hits Comic Review

Filmherum:5/55 von 5 Sterne von Dominik
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Deadpool-Fans aufgepasst, ich präsentiere euch heute das Schmankerl schlechthin: Die Deadpool Anthologie (Deadpools Greatest Hits). Dieses wunderschöne Hardcover aus dem Hause Paninicomics beinhaltet einige der besten Deadpool-Geschichten, die ich je lesen durfte. Dabei werden uns die Geschichten in chronologischer Reihenfolge präsentiert, beginnend mit dem ersten Auftritt Deadpools überhaupt in „New Mutants 98“.

Hardcover

Von „New Mutants 98“ geht es straight forward in Richtung Neuzeit. Demzufolge entwickeln sich natürlich auch die Zeichnungen weiter. Vom guten alten Comicstyle hin zu den auf Hochglanz polierten Comicgeschichten. Die Deadpool Anthologie verewigt die Geschichten dabei auf hochwertiges, mattes und starkes Papier, das wie Wade Wilson aka Deadpool so manch einem Angriff Stand hält. Mich persönlich erinnerte die Papierqualität an alte Batman-Sammelbände (Beispiel: Der Schamane aus dem Hause Carlsen 1991), die ich seinerzeit schon sehr mochte, bzw. heute noch lieber mag, als die Glossy-Papiere.

Folgende Geschichten findet ihr in der Anthologie:

  • New Mutants 98
  • Deadpool (1997) 11 & 54-55
  • Cable & Deadpool 24 & 49-50
  • X-Men Origins: Deadpool 1
  • Prelude to Deadpool Corps 4
  • Deadpool 1000
  • Deadpool (2008) 33.1
  • A+X 8
  • Deadpool (2013) 27

Über die Geschichten hinweg reißt Deadpool seine geliebten Sprüche, darf derb sein und spätestens mit dem Punisher auch richtig blutig zuschlagen. Zwischendrin reist er mit Al, seinem blinden „Sidekick“, in die Vergangenheit. Und wo wir schon bei der Vergangenheit sind: Deadpool trifft auch auf Dinosaurier, die es ebenfalls mit zurück in die Gegenwart schaffen. Man erlebt Absurditäten am laufenden Band und das ist auch gut so. Ich hatte durchweg sehr viel Spaß und würde beinahe jede hier vorzufindende Geschichte in den (Deadpool-)Comicolymp erheben. Und dennoch gab es da die eine oder andere Geschichte, die nicht ganz so perfekt war. Das tut dem Ganzen allerdings keinen Abbruch, das hier vorzufindende Rating hat die Anthologie verdient.

Bonusmaterial

Die grandiose Aufmachung wird komplettiert durch zahlreiches Bonusmaterial. Darin unzählige Zusatzinfos und Einleitungen zu jeder Story. Ein Beispiel gefällig? Eine Doppelseite widmet man den „kreativen Kretins“, sprich der Prominenz, die hinter dem Söldner mit großen Klappe steht, ob nun als Autor oder als Zeichner. So findet sich beispielsweise Robert Kirkman darunter oder auch Gail Simone – die Comicfans unter euch wissen, von wem ich spreche. Auch sehr schön: „Wer ist Deadpool?“ von Thomas Witzler. Ein weitreichender Einblick in die Figur, den ich geradezu verzehrt habe.

Die Einleitungen zu jeder Story sind ebenso eine Erwähnung wert, sorgen sie doch unter anderem für Hintergrundwissen, das für den jeweiligen, aus Storylines herausgerissenen Comicteil, notwendig ist. Allen voran Neueinsteiger dürften darüber sehr dankbar sein.

Fazit: Für Deadpool-Fans das Muss. Nicht ein Muss, das Muss!

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Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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