Das Cape

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4/5Filmherum
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“Das Cape”. Gesehen, gelesen, gemocht. Doch leider ist die Geschichte des bösen Helden nicht so gelungen, wie ich mir das erhofft hatte. Doch fangen wir da an, wo es am besten ist: Am Anfang.

Story

Der kleine Eric besitzt einen Umhang, mit dem er fliegen kann, doch erst als junger Erwachsener lernt er die Vorzüge dieser Fähigkeit schätzen. Denn Eric ist auf ziemlich viele Leute ziemlich wütend, und der Umhang verleiht ihm die Möglichkeit, sich zu revanchieren.

Vor dem Weiterlesen beachten: Es sind keine Spoiler enthalten, aber ich gehe diesmal etwas genauer auf die Geschichte ein. Wer sich also einfach nur überraschen lassen möchte, springt direkt zum Fazit und vertraut meinen 4/5 Sternen. 😉

Eric vs. Andrew

Wenn man “Das Cape” so durchliest, erkennt man ziemlich schnell, dass gewisse Parallelen zum großartigen Film “Chronicle” da sind. So erleidet Eric als Kind einige Schicksalsschläge und mutiert in all den deprimierenden Jahren zum wunderbar inkorrekten Psycho, dem wir im späteren Verlauf der Geschichte viele gefühlskalte Aktionen zu verdanken haben. Der einzige große Unterschied zu “Chronicle” besteht darin, dass Eric im Gegensatz zu Andrew keine eigenen Superkräfte hat, sondern dank des Capes einfach “nur” fliegen kann.

Kaum hat Eric als – zumindest körperlich – Erwachsener sein Cape zurück, rächt er sich an unzähligen Personen, darunter seine Freundin, sein Bruder, seine Mutter und noch ein paar arme Seelen. Dabei geht er mit äußerster Skrupellosigkeit und Grausamkeit vor. Der gute – sorry – schlechte Mann scheint kein Gewissen zu haben. Und so ist er äußerst kreativ im Aufspüren und – nennen wir es – Verletzen diverser Personen. (Ich sage nur “Bär”.) Das ist zum Einen natürlich sehr brutal, zum anderen auch gut gezeichnet. Hier vermischt sich ein cooler Oldschool-Pünktchen-Look mit modernen Superhelden-Zeichnungen, wie man es aus aktuellen DC- und Marvel-Heftchen kennt.

Ich kann nicht anders: “Das Cape” weist weitere Ähnlichkeiten zu “Chronicle” auf. So findet der Showdown ebenso bei/auf einem Hochhaus statt und eine Auflösung des Ganzen, warum er mit diesem Cape jetzt fliegen kann, gibt es schlichtweg nicht. Einerseits ist man natürlich enttäuscht, aber andererseits wirkt die Geschichte so noch viel geheimnisvoller.

Fazit

Mir persönlich hat “Das Cape” wirklich gut gefallen. Der Band ist blitzschnell durchgelesen, sieht sehr gut aus und überzeugt mit einigen – beinahe – brillanten Einfällen. Die Parallelen zu “Chronicle” sind einerseits beängstigend, andererseits für Fans des Films definitiv ein Pluspunkt. Daher ganz klar eine Empfehlung für alle jene, die kurzweilige, innovative Unterhaltung zu schätzen wissen.

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Dominik

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1 Response

  1. Kann ich in allen Punkten unterschreiben, bis auf die Parallelen zu “Chronicle”, das aber auch nur, weil ich den Film noch nicht gesehen habe. Steht aber auf meiner endlos scheinenden Liste und kommt mir jetzt noch eine Spur interessanter vor, denn “Das Cape” war schon ziemlich überzeugend!

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