Daredevil – Das Ende aller Tage Comic Review

Filmherum:5/55 von 5 Sterne von Dominik
Besucher:1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
(No Ratings Yet)

Daredevil ist tot, lang lebe Daredevil! Brian M. Bendis und David Mack lassen Matt Murdock sterben. Keine Sorge, wir werden aus der Kontinuität gerissen, die Miniserie spielt in naher Zukunft. Dennoch: Was wäre, wenn Daredevil aka Matt Murdock tatsächlich irgendwann einmal sterben würde?

In „Daredevil – Das Ende aller Tage“ findet Matt in aller Öffentlichkeit ein blutiges Ende. Doch bevor er stirbt, haucht er dem Killer und der Kamera noch ein letztes Wort entgegen. Dieses Wort lässt Reporter Ben Urich, einen guten Freund von Matt, nicht ruhen. Er begibt sich auf die Suche, wie es zu diesem Vorfall kommen konnte und was das Wort denn bedeutet. Dabei trifft er auf zahlreiche Freunde und Feinde von Daredevil, die zum Teil ebenfalls nach und nach dahingerafft werden.

Was ist da los? Diese Frage schießt einem beständig durch den Kopf. Diese Miniserie ist Ben Urich gewidmet. Er steht im Mittelpunkt. Bei seinen zahlreichen Befragungen kreisen auch ihm beständig Gedanken im Kopf. Und so erzählt er uns nicht nur die Geschichte seiner Suche, sondern auch die seiner Vorwürfe und Zweifel. Das Daredevil-Feeling ist dennoch perfekt, die Härte nur schwer zu ertragen und die Spannung grandios. Diesen Band habe ich tatsächlich binnen kürzester Zeit verschlungen. Mag es nun an der Thematik liegen oder den passend rauen Zeichnungen, hier wurde geklotzt und nicht gekleckert. Oftmals sagt man ja, dass jeder Superheld irgendwann einmal sterben und natürlich auch wieder auferstehen muss. Demzufolge sind derartige Geschichten nur selten glaubwürdig und oftmals sogar lächerlich. Nicht so bei „Daredevil – Das Ende aller Tage“. Matt ist tot, hat aber eine Hinterlassenschaft, die sich gewaschen hat. Es geht nicht darum, jemanden wiederzubeleben, sondern um das, was er mit seinem Tod erreichen wollte.

Stellt euch vor, ihr hättet den Band gekauft. Ihr lest ihn, betrachtet die starken Zeichnungen, schließt mit der Cover-Galerie ab und legt ihn beiseite. Dann beginnt ihr, noch einmal über die Geschehnisse nachzudenken. Ihr blendet die aktuell laufende Serie aus und konzentriert euch nur auf das, was hier geschehen ist. Und siehe da, ihr werdet mir zustimmen, dass es sich um die wohl großartigste Zukunftsvision der letzten Jahre handelt. Ob nun Held oder Schurke, jeder wurde korrekt und vertraut por­t­rä­tie­rt und neue Wege wurden nachvollziehbar beschritten.

Fazit

„Daredevil – Das Ende aller Tage“? Genial!

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

Jetzt bei Amazon einkaufen und sparen

Das könnte dir auch gefallen!

3 Responses

  1. donpozuelo sagt:

    😀 Sehr witzig, gerade erst vor zwei Tagen habe ich den Comic auf meine Liste gesetzt, weil ich das sehr interessant fand. Von Daredevil habe ich bis jetzt nur zwei Bände von Frank Miller. Werde ich mir auf jeden Fall demnächst auch mal besorgen.

    Erstmal muss ich aber noch „Sweet Tooth“ zu Ende lesen. Kann ich dir übrigens nur sehr empfehlen – Jeff Lemire sowieso.

    • Dominik sagt:

      Die Miller-Comics sind meiner Meinung nach eh die besten. Vll. von den Zeichnungen her nicht mehr auf der Höhe der Zeit, aber die Story ist teilweise genial. Ich muss aber echt sagen, dass Daredevil im Augenblick ebenso wieder sehr genial ist. Ob jetzt die laufende Serie oder solche kleinen Minis wie diese hier. Like, like und nochmal like!

    • Dominik sagt:

      Ach, und danke für den Tipp. Werd ich auch mal reinschauen. Die Bilder sehen schon mal gut aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.