Daredevil 5 Comic Review

Filmherum:5/55 von 5 Sterne von Dominik
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Jetzt wird es aber schwierig über diesen Daredevil-Band zu schreiben, ohne zuviel zu verraten. Einfach nur zu sagen, dass Matt einmal mehr der Boden unter den Füßen weggezogen wird, reicht beileibe nicht. Auch nicht, dass er von einem scheinbar unbesiegbaren Gegner ziemlich in die Mangel genommen wird. Und dann wäre da noch Foggy, Matts bester Freund, dem eine böse Diagnose gestellt wird.

„Daredevil 5“ erzählt mit Foggy die traurige Geschichte des Lebens und zugleich das Drama, das Daredevil zu dem macht, der er ist. Als würde es nicht reichen, als Kind das Augenlicht verloren zu haben, muss immer wieder etwas schlimmes passieren. Und wer rettet sich stets aus dieser Situation? Matt aka Daredevil, dessen Geheimnis nun eh schon jeder kennt. Der Mann im roten Kostüm kämpft gegen einen unerwarteten Feind und muss derbe einstecken. Foggy kämpft zur gleichen Zeit ebenso, allerdings gegen einen Feind, der so normal wie grausam sein kann. Damit ist der Band einmal mehr Comic und Leben in einem.

Chris Samnee und Jock sorgen mit ihren vertraut-guten Zeichnungen für dieses gewisse Etwas, das bereits in den letzten 4 Daredevil-Bänden zu begeistern wusste. Daredevil ist damit nicht nur storytechnisch, sondern auch zeichnerisch einer der beständigsten Comichelden über Jahre hinweg. Schon zu Frank Millers Zeiten waren die zum Teil kleinen und verstrickten Panels ein beinahe einzigartiges Zeichen für den Mann ohne Furcht. Chris Samnee und Jock führen diese Tradition stilsicher fort und Javier Rodriguez sorgt mit seiner Farbgebung für den gewissen Touch Depri-Action, womit die Geschichte ins rechte Licht, bzw. Dunkel gerückt wird.

Wie gesagt, hatte ich schlichtweg nicht vor, zuviel zu verraten. Einmal mehr präsentiert uns Panini mit „Daredevil 5“ einen großartigen Comicband, der mich persönlich von Anfang bis Ende zu fesseln wusste. Besonders schön ist dabei die Kurve, die dieser Band zu bieten hat. Von der geheimnisvollen Einführung über den Spaß unter Freunden, bis hin zum ersten und letzten langanhaltenden Drama führt „Daredevil 5“ mit Bravour das fort, was Mark Waid vor einiger Zeit begonnen hat.

Für Fans ist der Band definitiv ein Muss, vor allem aber für Leser ebendieser Reihe. Mark Waid ist ein Gott und damit genau der richtige für diesen Teufel.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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