Daredevil 11: Auferstehung Comic Review

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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Matt Murdock hat nach den Geschehnissen aus Shadowland gehörig die Schnute voll und legt sein Amt als Daredevil nieder. Auf seiner Reise durch die Pampa trifft er auf ein paar Bad Guys, mit denen er sich erst gar nicht anlegen will. Doch was bleibt einem (ehemaligen) Superhelden anderes übrig…

Der Titel „Auferstehung“ hat mich sofort an die hammerharte Geschichte von Frank Miller, ebenfalls mit dem Titel „Auferstehung“, erinnert. In dieser geht es Matt ähnlich. Ein Schicksalsschlag nach dem anderen. Nun ist die Frage, ob diese neue „Auferstehung“ ebenso gelungen ist, wie dieser grandiose Klassiker?

Antwort: Nein. Es ist aber auch schwierig diese derart gelungene Geschichte von Frank Miller zu übertreffen. Andy Diggle hat es trotzdem geschafft, eine ganz passable Geschichte zu schreiben. Es geht nur irgendwie alles viel zu schnell. Kaum schlendert Matt durchs Land, schon muss er sich mit Gangstern anlegen, um letztendlich doch irgendwie seine Selbstzweifel beiseite zu legen. Da es nicht übermäßig viele Sprechblasen gibt, sondern viele Panels gänzlich ohne Text auskommen, ist man noch weitaus schneller durch den Band durch. Und ganz am Ende bleibt dann lediglich ein mäßig befriedigtes Gefühl, auch wenn es irgendwie Spaß gemacht hat.

Neben der schnellen Erzählweise stört Matts Einstellung, die ich ihm zu keiner Zeit abkaufen kann. Er hadert also mit sich selbst, weil vorher so viel schief gegangen ist? Zu merken ist davon so gut wie gar nichts. Selten drücken weder die Geschichte, noch die Zeichnungen das aus.

Und obwohl die Zeichnungen nicht gänzlich die gewünschte Atmosphäre rüber bringen, sind diese sehr gut. Man könnte sie fast modern-klassische Superheldenzeichnungen nennen. Sauber und genau. Hin und wieder hatte ich das Gefühl, als wären manche Personen in der Höhe gestaucht, aber sonst gibt es nichts weiter auszusetzen. Die Panels sind in meinen Augen relativ langweilig gestaltet. Der WOW-Effekt beim Umblättern entfällt komplett.

Fazit

„Auferstehung“ macht zwar richtig Spaß, bringt Matts inneren Konflikt aber zu keiner Zeit richtig rüber. Für mich ist das ein Just-4-Fun-Band, den man zumindest als Fan gelesen haben sollte.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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