Constantine #1 Comic Review

Filmherum:4/54 von 5 Sterne von Dominik
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3,50 von 5 Sterne (2 Bewertung(en))

Weg von Vertigo und hinein in die „New 52“ von DC Comics. John Constantine scheint ab sofort ein Superheld im DC-Universum zu sein und nicht mehr der Badass aus Hellblazer. Ist das so?

Bereits das Cover offenbart Zeichnungen, die einem Superman würdig sind. Die Effekte sind grell, die Figuren markant aber zu austauschbar. So könnte Constantine dem Gesicht nach genauso gut Aquaman sein. Doch sobald man die ersten Seiten aufschlägt, erkennt man sowohl sprachlich als auch optisch den deutlich raueren Ton, der weitaus besser zur Ausrichtung der Serie passt.

John Constantine erfährt mit dieser Nummer 1 keine Einführung. Er ist einfach da, philosophiert über das Leben mitsamt all seiner Magie und zündet sich eine Kippe an. Irgendwie alles beim alten, zumal er auch im weiteren Verlauf gehörig Tricks auf Lager hat, mit denen er dem Bösen ein Schnippchen schlägt. Dabei macht er das elegant und erinnert doch sehr an den Film-Constantine (Keanu Reeves) sowie moderne Superhelden. „Constantine“ passt sichtlich gut in das DC-Universum, was er bereits auf den ersten Seiten unter Beweis stellt, indem er kurz zum Himmel aufsieht und zum vorbeifliegenden Green Lantern einen amüsanten Kommentar loslässt. John Constantine ist ein Denker, Magier und Überlebenskünstler, vor allem aber eine harte Sau. An die Seite gepackt bekam er Chris, der durch seine Visionen und Zusammenbrüche den genauen Gegenpart und damit die Lachnummer darstellt.

Ich kannte von Hellblazer bisher nur die Nummer 1. Von daher kann ich keinen besonders aussagekräftigen Vergleich ziehen. Eines steht aber fest: John Constantine ist mehr Superheld denn je. Im Augenblick hebt er sich noch etwas zu wenig von seinen fliegenden und übermächtigen Kameraden ab, die laut ihm nicht im Ansatz seine Kameraden sind, da sie nicht verstehen was mit der Welt los ist. (Er schon.)

Fazit

Ich hatte viel Spaß beim Lesen und warte die nächste Nummer gerne ab. Der böse Cliffhanger am Ende ist daran „schuld“ und lässt hoffen, dass #2 noch ein gutes Stück düsterer wird. Denn aktuell scheint es so, als wäre der gute Herr Constantine schlichtweg unbesiegbar.

© 2012 DC Comics

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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