Captain America 1 Comic Review

Filmherum:4.5/54.5 von 5 Sterne von Dominik
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3,00 von 5 Sterne (1 Bewertung(en))

Nachdem Bucky Barnes in „Fear Itself“ sein Leben lassen musste, tritt Steve Rogers unter der Feder von Ed Brubaker und Steve McNiven erneut den Dienst als Captain America an. In dieser ersten Ausgabe bekämpft er vertraute Feinde aus der Vergangenheit und will zudem besonders einsteigerfreundlich sein.

Die Geschichte dieses ersten Bandes ist definitiv einfallsreich und dadurch sehr gut. Durch einen Vorfall in der Vergangenheit war einer von Steve’s besten Freunden in einer Traumwelt gefangen, die ein gewisser Jimmy Jupiter zwar schuf, daraufhin aber dummerweise ins Koma fiel. Cap’s Freund, bzw. heute Feind, schafft es zurück in die Realität, als Jimmy aus dem Koma erwacht. Die endlosen Traumwelt-Jahre nutzten der neue beste Feind und seine Freundin, um selbst mit der alternativen Realität herumzuspielen. Da es dem bösen Buben (und Mädel) zu gut gelungen ist, muss auch Cap sich selbst einmal in der Traumwelt schlagen, in der ihm allerdings seine Kräfte nicht helfen.

Dieser erste Band ist definitiv lesenswert und zudem gut gezeichnet. Die Panels überschlagen sich förmlich, überfordern einen aber nicht. Die Action ergänzt die Geschichte sinnvoll und ist zu jeder Zeit atemberaubend. Die Traumwelt ist das Kernstück der Geschichte. Solche fiktiven Räume bieten immer ausreichend Spielraum, um dort verrückte Sachen anzustellen. Zwar hat man sich hier etwas zurückgehalten, aber immerhin gibt es die eine oder andere Absurdität zu bestaunen.

Übrigens ist „Captain America 1“ tatsächlich einsteigerfreundlich, sofern man nicht von ein paar Wikipedia-Angriffen zurückschreckt. Um nicht völlig auf dem Schlauch zu stehen, sollte man schon wissen, wer zum Beispiel der Red Skull oder Baron Zemo ist. Auch für einige andere Anspielungen ist eine Exkursion im Internet hilfreich aber nicht unbedingt notwendig. Der Band funktioniert so wie er ist sehr gut.

Fazit

Steve Rogers wirft sein Schild, als wäre er nie weg gewesen. Die Geschichte ist toll geschrieben und gut gezeichnet. Ed Brubaker und Steve McNiven sind ein erstklassiges Gespann, bei deren Serien es sich eigentlich fast immer lohnt, am Ball zu bleiben.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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