Batman 28 & 29 Comic Review

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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Heute ein kleines Double-Feature zum Batman-Event Zero Year, das vorschnell in Heft 28 einen kleinen Höhepunkt und Abschluss erreicht, nur um in Heft 29 eine tolle Geschichte rund um Gordon und Man-Bat auferstehen zu lassen.

Zero Year ist Scott Snyders hochgelobte Wiederbelebung des Dunklen Ritters, bzw. seiner Anfangszeit. Snyder orientiert sich dabei stark an Frank Miller, irgendwie aber auch an Regisseur Christopher Nolan, der sich wiederum von Frank Miller inspirieren ließ. Das Ergebnis: Ein junger und enthusiastischer Bruce Wayne, noch viel zu lernen er hat. Meister Yoda hat gesprochen.

Heft 28 führt zu einem Showdown mit der Red Hood-Gang, die Bruce das Leben nicht wirklich schwer macht, sich aber immerhin bemüht. Doch außer ein paar Schrammen und einem korrekten Armee-Haarschnitt seitens Bruce gibt es kaum nennenswertes in diesem Heft. Ja, Bruce lernt weiter dazu, längst bekannte Beziehungen werden erneut geknüpft und das Element wiederauferstandener Bruce wirkt so vertraut wie geklaut, aber dennoch frisch. Wie gesagt, Snyder ließ sich stark inspirieren, brachte seine persönliche Note aber auch zu jeder Zeit ein.

Die Zero Year-Reihe mochte ich bis dato, aber allmählich treten erste Ermüdungserscheinungen auf. Irgendwie war doch alles schon einmal da, woraufhin der Aha-Effekt noch immer auf sich warten lässt.

Aber Heft 29 macht das dann alles besser, oder? Irgendwie ja. Vor allem die tollen Zeichnungen zu Gordons Storyline begeistern von Anfang an. Und die etwas tieferen Einblicke in seine Entstehungsgeschichte haben sich schließlich seit jeher bewährt. Schön ist daraufhin der Schwenk hin zum großen Batman-Symbol im Himmel – das gefällt! Danach folgt dann die groß angekündigte Story um einen längst vergessenen Gegner, Man-Bat. Dieser Kerl, der sich dank einem Serum in eine Art übermächtige Fledermaus verwandelt, verbeißt sich nur allzu gerne in Batman, und das im wahrsten Sinn des Wortes. Mittendrin ein großes Trara, viele Schläge und Tritte, und am Ende dann das Aufeinandertreffen mit der Bat-Queen. Meine Güte, was für Einfälle…
Das Beste an der Man-Bat-Story ist wohl oder übel Batmans Einfallsreichtum, der hier zwar noch in den Kinderschuhen steckt, aber immer mehr durchzubrechen versucht.

Fazit

Zwei Hefte ohne Tiefenwirkung, die einen aber dennoch nicht kalt lassen. Denn wer den modernen Batman, sowohl vom Schreibstil als auch von den Zeichnungen her mag, wird Zero Year sehr zu schätzen wissen. Ich selbst ertappe mich immer mehr dabei, Klassiker zu bevorzugen, allen voran Geschichten von Frank Miller. Werde ich nun einfach nur älter oder waren die Stories damals besser?

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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