Warriors of the Rainbow (2011)

Filmherum:2.5/52.5 von 5 Sterne von Dominik
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Die wilden Krieger müssen sich den scheinbar noch wilderen Japanern unterwerfen. Kein Wunder, dass nach einigen Jahren der Geduldsfaden reißt und sich die Krieger gegen die Übermacht auflehnen. Doch bis es soweit ist, erfährt man ein klein wenig über Häuptling Mouna Rudo und diverse Zusammenhänge.

Filmkritik

Bis es zur finalen Schlacht kommt, vergeht eine lange, sehr lange Zeit. Was zu Beginn noch nach einem blutigen Actionfest aussieht, stellt sich alsbald als Textpassagen-Feuerwerk heraus, das dummerweise unter Wasser gezündet wird. Denn abgesehen von den gelangweilten Synchronsprechern enttäuschen auch die Gesprächsthemen. „Warriors of the Rainbow“ ist ein Film, dem man seine 155 Minuten mehr als anmerkt. Ständig schaut man auf die Uhr und freut sich auf jede noch so kleine Kampfeinlage, die aber letztendlich nichts besonderes ist. Allgemein darf man keine Besonderheiten vom Film erwarten. So sind die Effekte einfach nur schlecht und die Schauspieler nur wenig engagiert.

Natürlich möchte ich auch ein paar positive Worte über den Film loswerden. So gefiel mir die blutige Action und die Grundidee, die hinter dem Schlamassel steckt. Das Problem des Films sind nicht unbedingt die schlechten Effekte oder die seltsamen Schnitte, sondern das Drehbuch. Hier stimmt irgendwie gar nichts. Es mag zwar irgendwo logisch sein, dass man besetzte Krieger mit Alkohol besänftigen kann, aber der Funke will leider zu keiner Zeit überspringen.

„Warriors of the Rainbow“ bleibt hinter den Erwartungen zurück, die der Trailer weckt. Ich möchte allerdings ergänzend sagen, dass der Film sicher viele Fans finden wird, die mit den Fehlern nicht so hart ins Gericht gehen. Eine mir unverständliche Wertung von 7.3/10 bei der IMDb spricht zumindest dafür.

Nachtrag: Nachdem ich diese Kritik verfasst hatte, fand ich heraus, dass es sich hierbei um die gekürzte, internationale Fassung handelt. Ich möchte wetten, dass die ungekürzte Fassung weit besser abschneiden würde.

Blu-ray

Bild

Die meiste Zeit über ist das Bild schön scharf, erreicht aber nie Referenzwerte. In dunkleren Szenen muss man sich mit einem deutlich sichtbareren Filmkorn abkämpfen, sowie leichte Unschärfen in Kauf nehmen. Insgesamt bin ich aber ziemlich zufrieden mit dem Bild.

Ton

Der Soundtrack ist schön räumlich und auch sonst gibt es einige schöne Surround-Effekte. Die Stimmen sind gut verständlich und der Subwoofer klopft gerne mal auf Holz. Ich habe nur die deutsche Tonspur getestet, die überzeugend ist.

Extras

Außer ein paar Trailern gibt es nicht viel zu sehen. Schade.

Fazit

„Warriors of the Rainbow“ fühlt sich in dieser geschnittenen Fassung unfertig an. Wer dennoch Interesse hat, wird mit einem guten Bild und Ton belohnt. Extras gibt es leider keine.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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