Untote wie wir

Filmherum:3.5/53.5 von 5 Sterne von Dominik
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(9 votes, average: 2,67 out of 5)

Nachdem US-Soldat Bart Gregory (David Anders) in einem Hinterhalt getötet wurde, hat er zwei Probleme: Erstens ist er ein Zombie, und zweitens braucht er Blut – viel Blut – oder er fängt an, zu verwesen. Der einzige, den Bart um Hilfe bitten kann, ist sein bester Freund Joey (Chris Wylde), und es dauerte nicht lange, bis sie eine Quelle gefunden haben, die nicht so schnell versiegen wird: Überzeugt davon, dass niemand Drogendealer und Mörder vermissen wird, die in Los Angeles ihr Unwesen treiben, nehmen die Freunde das Gesetz in die eigene Hand und räumen in den Straßen auf. Aus den schlimmsten Verbrechern werden Snacks für Bart. Hier scheint es nur Gewinner zu geben!

Filmkritik

„Untote wie wir“ ist eine Zombiekomödie der (guten) alten Schule. Mächtig eklige Szenen gepaart mit blutigen Großaufnahmen ergeben den Zombiefilm, der Zombieland nie sein wollte. Hier legt man eben noch Wert auf derbe Aufnahmen, dämliche Sprüche und ein paar massentaugliche Gags. Der Film ist nicht für die Menge bestimmt, sondern an Fans des Genres gerichtet, die sich mit gut Aufgewärmten zufrieden geben.

Bild

Wie es sich für einen Zombiefilm gehört, spielt vieles in dunklen Bereichen, wo man eine hässliche Bildstruktur vor den Latz geknallt bekommt. Zudem kämpft das Bild mit Detailverlust und teils stärkeren Rauschen in den dunkleren Szenen. Die Schärfe schwankt zwischen sehr gut und hoppla. Und trotzdem möchte ich behaupten, dass sich die Blu-ray gegenüber der DVD lohnen wird, obwohl ich diese nicht gesehen habe. Ein Hauch von High-Def-Feeling schleicht sich nämlich von Mal zu Mal ein.

Ton

Der Sound bietet keine nennenswerten Surround-Effekte. Aber abgesehen davon ist sowohl die Abmischung, als auch der Klang an sich gut gelungen. Die unzähligen Gespräche sind immer gut verständlich und bei den wenigen Schießereien hebt es einen gehörig aus dem Sessel.

Extras

Ein sehenswertes Making Of, zahlreiche Deleted Scenes und mehrere Interviews haben mir diesmal ganz gut gefallen. Das liegt an den für mich relativ unbekannten Darstellern, die allerdings nicht nur im Film durchaus sympathisch rüber kommen. Mein Tipp: Wenn euch der Film gefallen hat, solltet ihr euch zumindest einmal die Deleted Scenes ansehen.

Fazit

„Untote wie wir“ ist für Fans des Genres durchaus zu empfehlen. Die Darsteller, allen voran David Anders, wissen zu gefallen. Das Bild ist nur annähernd einer Blu-ray würdig. Zombiehässlich ist der Gesamteindruck in dunklen Szenen. Der Ton geht durchaus in Ordnung und die Extras sind sehenswert. Von der technischen Seite her ganz in Ordnung, aber fernab der Perfektion.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan… Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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4 Responses

  1. samploo sagt:

    Den Trailer hatte ich mir vor kurzem auch mal angesehen. Gefiel gut.
    Anscheinend haelt der Film das. Wird somit auf jedenfall mal gesichtet. Nettes Kurzreview.

  2. Schön, wenn’s gefällt. 🙂 Bei Blu-ray Reviews gibt’s immer nur ein Kurzreview. Wäre sonst viiiiiiel zu viiiiiiiiiiiiiiiiiel zu lesen.

  3. Near Dark sagt:

    Da können wir nur zustimmen. „Untote wie wir“ rockt!

  4. Zombie Fan sagt:

    Ich finde den Film nicht so prickelnd. Es wird zwar nirgends gesagt das sie Zombies sind aber es sollen vermutlich sein. Und Zombies die reden können sind doof

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