Trespass (2011)

Filmherum:2.5/52.5 von 5 Sterne von Dominik
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2,57 von 5 Sterne (7 Bewertung(en))

Eine Familie gefangen im eigenen Haus, bedroht von ein paar Möchtegerngangstern, und Nicolas Cage mittendrin. An sich klingt das ziemlich verführerisch, wüsste man als alter Filmhase nicht, dass Nicolas Cage seit einiger Zeit nicht immer für sehenswerte Spielfilme steht. In „Trespass“ zeigt der gute Mann zwar locker 80 % Einsatz, die übrigen 20 % teilen sich allerdings die restlichen Darsteller. Zudem steht auch Regisseur Joel Schumacher nicht immer für gute Filme.

Der als „adrenalingeladene Thriller“ angepriesene Film verkommt ziemlich schnell zu einem witzigen Katz- und Maus-Spiel, in dem jeder mal die Waffe in der Hand haben darf. Die wenigen guten Momente reichen leider nicht, um darüber hinwegsehen zu lassen, dass wir letztendlich doch nur mit einem 08/15-Werk abgespeist werden.

Aber eine kleine Anmerkung noch zum Schluss: Die drogensüchtige Darstellerin im Film macht ihre Sache dermaßen gut, dass man meinen könnte, sie hätte in ihrem ganzen Leben nichts anderes gemacht.

Bild

Bis auf das manchmal stark sichtbare Filmkorn gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Die Farben sind toll, der Schwarzwert passt und die Schärfewerte entzücken.

Ton

Die Surround-Anlage zuhause darf verschnaufen. Lediglich der Subwoofer darf wenige Male Staub aushusten. Die Abmischung ist leider nur mäßig. Manchmal wird geflüstert, dass selbst Hunde nichts hören würden. Kurz darauf schreien die Darsteller so laut, dass Tote wiederauferstehen. Mir persönlich war der Unterschied ein wenig zu krass.

Extras

  • Making of: Mehrere Personen erzählen die Story des Films innerhalb von 5 Minuten.
  • Inverviews: Jeweils eine Person erzählt die Story des Films innerhalb von ca. 3 Minuten.
  • B-Roll: Keiner erzählt etwas, aber die Story des Films wird in Bildern wiedergegeben.

Ansonsten bleibt uns noch der Trailer zum Film, sowie einige weitere Trailer zu anderen Filmen.
Summa Summarum: Ganz tief rein gegriffen in die Murxtonne.

Fazit

„Trespass“ ist leider zurecht nur auf DVD & Blu-ray erschienen. Nicolas Cage ist nicht immer ein Erfolgsgarant. Dennoch wurde dem Film auf Blu-ray ein tadelloses Bild spendiert. Beim Ton und den Extras hingegen verhält sich das leicht anders. Hier hätte man in beiden Fällen gerne besseres gehört.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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3 Responses

  1. donpozuelo sagt:

    „Nicolas Cage ist nicht immer ein Erfolgsgarant.“ Ich glaube, die Zeiten sind schon lange vorbei, in denen Cage irgendwas garantiert hat. Vermutlich hat man ihm deswegen Nicole Kidman an die Seite gestellt 😉

  2. donpozuelo sagt:

    😀 Das ist doch mal was!!!

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