Starship Troopers: Invasion (2012)

Filmherum:2.5/52.5 von 5 Sterne von Dominik
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5,00 von 5 Sterne (1 Bewertung(en))

Ich bin einer der vielen Fans des ersten „Starship Troopers“. Aus diesem Grund habe ich es mir nicht nehmen lassen, den neuesten Vertreter der intergalaktischen Schädlingsbekämpfung genauer unter die Lupe zu nehmen.

Filmkritik

„Starship Troopers: Invasion“ ist ein Animationsfilm mit all den Helden aus dem Original. Da wären zum Beispiel wieder Carmen Ibanez oder (mittlerweile Flottenadmiral) Johnny Rico mitsamt unzähligen Anspielungen auf den ersten Film. Natürlich muss ich bei einem Animationsfilm darauf eingehen, wie er gemacht ist. So fällt relativ schnell auf, dass dieser nicht mit Machwerken mithalten kann, die beispielsweise aus dem Hause Pixar stammen. Die Bewegungen wirken dazu manchmal zu abgehackt oder die Gesichtsanimationen sind nicht aussagekräftig genug. Das sind allerdings nur zwei der vielen Kritikpunkte, die ich aber gerne hinten anstellen möchte. Ich sehe „Starship Troopers: Invasion“ mehr als ein etwas höher aufgelöstes Computerspiel.

Ciao Animationsprozess, hallo Story. Moment, Story? Welche Story? Diese ist nämlich einfach nur sinnlos. Gut, das Original hatte auch nicht wirklich eine Story, aber beim Animationsvertreter hat man sich sichtlich Mühe gegeben auf jegliche Logik zu verzichten. So ergibt der Film selbst nach der Auflösung am Schluss keinen Sinn und setzt hauptsächlich auf Schießereien, Blut und ein paar leicht bekleidete Mädchen. Sozusagen die Hauptzutaten für einen „Starship Troopers“-Film. Fans ohne Anspruch erhalten viele kaputt geschossene Bugs und zerrissene Männchen mit ganz viel Blut und lustigen Nakedei-Dusch-Einlagen zwischendurch. Und wenn gerade einmal nicht geschossen wird, werden diverse Stilmittel, die man sich aus anderen Filmen abgeguckt hat, mehrfach hintereinander eingesetzt. Beispiel: Die langsame Fahrt der Kamera vom Stiefel bis zum Kopf. Wer könnte das wohl sein? (Um ehrlich zu sein ist das völlig egal und schon im vorneherein klar. Zudem verdient das Kostümchen nicht wirklich Aufmerksamkeit.)

„Starship Troopers: Invasion“ ist lediglich in Ordnung. Wenn man Lust auf Bugs, Dämlichkeiten ohne Ende und den x-ten billigen Animationsfilm hat, ist man hier gut aufgehoben. An das Original reicht der Film eher selten bis gar nicht heran.

Bild

Zuerst einmal fällt die enorme Helligkeit des Bildes auf. Schwarz ist höchstens grau und das (eingefügte) Filmkorn könnte glatt als ständiges Rauschen durchgehen. Abgesehen davon ist das Bild aber schön scharf.

Ton

Es gibt zahlreiche gelungene Surround-Effekte und den räumlichen Score, der allerdings nur selten eingespielt wird. Die deutschen Stimmen scheinen teilweise fehl am Platz, wurden den Figuren aber gut auf den Mund gelegt und ertönen zumindest angenehm aus den Boxen.

Extras

Das Gag Reel zeigt einige Szenen aus dem Film mit anders gesprochenen Texten. Hier gab man sich leider keine Mühe wie beispielsweise bei „Monster AG“, ein paar neue (gewollt falsche) Szenen einzufügen. Das Making of ist in Ordnung, die beiden entfallenen Szenen sind nicht der Rede wert und das Menü ist einfach nur langweilig. Insgesamt eine eher magere Ausbeute.

Fazit

„Starship Troopers: Invasion“ hat schlecht bei „Starship Troopers“ abgeschaut. Und obwohl die Blu-ray ein schön scharfes Bild besitzt, hätte ihr ein besserer Kontrast und vor allem Schwarzwert sehr gut getan. Der Ton hingegen geht voll in Ordnung.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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