Small Soldiers (1998)

Filmherum:3/53 von 5 Sterne von Dominik
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1995: „Toy Story“ wird geboren. 1998: „Small Soldiers“ folgt. Eine Verbindung ist nicht zu leugnen. Doch Small Soldiers war anders. Es handelte sich dabei um einen Realfilm, der durch den Einsatz von Puppen und Computer ergänzt wurde.

Im Film geht es um neues Spielzeug, das durch einen Mikrochip vom Militär angetrieben wird. Die Spielzeugsoldaten sind darauf programmiert, die sich versteckenden und flüchtenden Gorgoniten zu eliminieren. Und mittendrin: Alan Abernathy (Gregory Smith) und Christy Fimple (Kirsten Dunst) als Liebespärchen. Soviel zur Geschichte. Zu sehen bekommt man ein ziemlich gut gemachtes Spektakel, das immer wieder an „Toy Story“ erinnern will, wären da nicht grundlegende Unterschiede. So ist „Small Soldiers“ deutlich kindischer und vor allem auch brutaler. Letzteres allerdings in Anführungsstrichen.

„Small Soldiers“ erhielt unter anderem Preise für die beste Musik, sowie die besten Spezialeffekte, die sich auch heute noch sehen lassen können. Das Puppenspieler-Team, sowie natürlich die CGI-Experten, schufen ein beinahe zeitloses Werk, das auf der am 20.03.2014 erscheinenden Blu-ray nichts an Reiz verloren hat. Dennoch möchte ich noch einmal auf den Humor, sowie die Brutalität eingehen. Einerseits ist „Small Soldiers“ natürlich ein zuweilen gelungener Seitenhieb auf das Militär an sich, andererseits aber ein Film für Kinder. Wenig überraschend ist daher der Humor, der Erwachsene nur selten erreicht. Sehr überraschend hingegen ist der Einsatz diverser Waffen wie kleiner Messer, die auch Wunden bei den Schauspielern hinterlassen. Die FSK12-Freigabe sollte aber genau das wieder wett machen.

Ich mag „Small Soldiers“, wünschte mir aber heute mehr als damals einen etwas mehr generationsübergreifenden Humor, der sich in beinahe jedem Animationsfilm heutzutage wiederfindet. Sehr schade finde ich es, dass eine Fortsetzung nie das Licht der Welt erblickte. Bei „Toy Story“ hat das doch mittlerweile 2x geklappt.

Blu-ray

Bild

Lange hat es gedauert, doch endlich ist die Blu-ray da, die mit einer guten Schärfe beim Bild zu überzeugen weiß. Nur selten bricht diese für kurze Momente ein, vermutlich dem Einsatz von Computereffekten geschuldet. Etwas, das zumindest mir immer wieder auffiel, sind die zum Teil wachsartigen Gesichter der Darsteller. Zudem wirken die Farben leider etwas ausgewaschen, was allerdings der Thematik an sich geschuldet sein mag. Insgesamt aber hat mich das Bild überzeugt.

Ton

Der deutsche DTS-HD MA 5.1 Ton weiß mit seiner Klarheit und der gelungenen Abmischung sehr zu gefallen. Ein Griff zur Lautstärketaste entfällt dadurch. Auch mehrere kleine Surround-Effekte konnten mich begeistern, wenngleich diese doch sehr sporadisch eingesetzt wurden. Ein wenig mehr Dynamik hätte meiner Meinung nach nicht geschadet.

Extras

Vom Making of, das sehr wenig preisgibt, über die entfallenen Szenen bis hin zu den Outtakes findet man eigentlich alles und nichts. Das obligatorische Interview, sowie diverse Trailer dürfen natürlich auch nicht fehlen. Insgesamt war mir die Ausbeute hier zu gering, zudem nur in SD vorhanden. Die Tiefenwirkung hat sich nicht im geringsten entfaltet, sodass es hier leider Punktabzug gibt.

Fazit

Wenn ihr „Small Soldiers“ schon immer mochtet, dürft ihr bedenkenlos zu dieser Blu-ray greifen. Das Bild ist gut bis sehr gut und der Ton gelungen. Enttäuschend hingegen sind die Extras, sowie das lieblos starre Hauptmenü.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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