Set Up – Freunde für’s Leben, Feinde für die Ewigkeit

Filmherum:2/52 von 5 Sterne von Dominik
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2,67 von 5 Sterne (3 Bewertung(en))

3 Freunde starten einen Überfall auf offener Straße. Nachdem sie Diamanten im Wert von 5 Millionen erbeuten haben, macht sich Vincent (Ryan Phillippe) selbständig und knallt seine beiden Kumpels Dave und Sonny (Curtis „50 Cent“ Jackson) ab. Dumm für Vincent, dass Sonny überlebt und ab sofort mit und ohne der Hilfe der Mafia (Bruce Willis…) auf seinen Ex-Kumpel Jagd macht.

Filmkritik

Kurz und knackig haben wir es mit einer allzu bekannten Rachestory zu tun, die vor allem durch das Zugpferd Bruce Willis mehr Aufmerksamkeit erregen soll. Bruce hat, wie erwartet, nur eine klitzekleine Nebenrolle als – immerhin – großartiger Mafiaboss. Der Film ist nicht wirklich schlecht. Wir bekommen einen astreinen B-Movie mit Y-Movie-Hauptdarsteller Curtis Jackson geboten, der seine Leistungen wohl öfter als gewünscht unterbietet. Zum Glück gibt es einige nennenswerte Szenen, wie beispielsweise diese, in der Randy Couture mit Knarren rumspielt (inkl. krönendem Absch(l)uss), oder wie genau dieser später vom „Metzger“ bearbeitet wird. Auch sonst gibt es einige sehenswerte Stellen im Film, die über schlechte schauspielerische Leistungen oder die mindestens 100-fach dagewesene Story hinwegsehen lassen. Durchschnitt.

Bild

Durch diverse Filter wirkt das Bild sehr blaustichig und blass. Das ist so gewünscht und trägt zur sporadisch vorhandenen Atmosphäre bei. Echt geil ist die Schärfe, auch wenn ich sagen würde, dass da kräftig nachgeschärft wurde. Jedenfalls sieht man jede noch so kleine Pore ohne irgendwelche negativen Effekte. Das Bild ist richtig klasse. Manchmal zu scharf, aber ansonsten fehlerfrei.

Ton

Auch hier gibt es nichts zu bemängeln, außer vielleicht den Schießereien, die mir persönlich ein bisschen zu laut ausfallen, im Gegensatz zum Rest des Films. Die Surround-Anlage zu Hause hat übrigens Pause. Die wenig eingesetzten Effekte lassen sich an einer Hand abzählen und überraschen kaum. Auch der Subwoofer war sichtlich gelangweilt und setzte ungewollt Staub an.

Extras

Das Making Of, sowie „Die Waffen am Set“ sind lächerlich. Der Film wird vor allem vom Regisseur in den Himmel gelobt, was ich nun so gar nicht verstehen kann. Wenn gesagt wird, dass man „etwas Einzigartiges schuf“, dann gehen bei mir unverzüglich die Alarmglocken los. Abseits davon gibt es uninteressante Interviews und die übliche Trailer-Nachspeise. Ein Wendecover ist übrigens auch im Preis mit drin.

Fazit

Wo Bruce Willis drauf steht, ist zwar auch Bruce Willis drin, nur leider macht das noch keinen guten Film. „Set Up“ ist aufgewärmte Suppe, die eh keiner mochte. Dank einigen wenigen guten Einfällen und Szenen macht der Film zumindest ein bisschen Spaß. Die Blu-ray hingegen ist gelungen. Das Bild ist fast schon überscharf und der Sound geht in Ordnung. Um einem selbst Enttäuschungen zu ersparen, sollte man die Finger von den Extras lassen.

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. Sven sagt:

    Der Streifen ist eine völlige Zeitverschwendung. So ungefähr als wenn Mario Adorf mit Bushido dreht.
    Der Produzent scheint mir Bruce Willis befreundet zu sein, anders kann man sich nicht erklären das er sich für sowas hergibt.

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