Same same but different

Filmherum:3/53 von 5 Sterne von Dominik
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Der junge Deutsche Ben (David Kross „Krabat“, „Der Vorleser“) macht sich zusammen mit seinem besten Kumpel Ed (Stefan Konarske „NVA“, „Knallhart“) auf einen abenteuerlichen Trip durch Asien. Berauschte Party-Nächte, schöne Frauen und Panzerfaust ballern im Dschungel – das undurchschaubare Kambodscha lässt die jungen Männer auf dem schmalen Grad zwischen Lust und Abgrund taumeln. Doch dann lernt Ben in Phnom Penh das geheimnisvolle Bargirl Sreykeo (Apinya Sakuljaroensuk) kennen und die erste gemeinsame Nacht verändert sein Leben. Er verschiebt seinen Heimflug und dringt mit ihr weiter vor in die faszinierende lebensbedrohliche Wirklichkeit Kambodschas bis er sich plötzlich entscheiden muss – wie weit ist er bereit, für seine Liebe zu gehen?

Filmkritik

Zuerst war ich mir nicht ganz sicher, was ich von dem Film halten sollte. Same same but different ist kein Popcorn-Kino für zwischendurch. Ich musste den Film erst einmal einen Tag setzen lassen. Die Story, die auf einer wahren Begebenheit beruht, sollte zwar jedem auf die eine oder andere Weise bekannt sein, musste aber doch einmal mehr erzählt werden.

Der Film vermittelt die Geschichte zwar nicht lückenlos, dafür aber wie aus dem wahren Leben gegriffen. So verwundert es mich im Nachhinein nicht mehr, dass mir die schauspielerischen Leistungen nicht zugesagt haben. Vielleicht war es ja doch Absicht, um es authentischer wirken zu lassen..?!

Kurz gesagt: Ein interessanter Film, der es garantiert nicht in meine Topliste schafft, sich aber wohltuend vom Rest abhebt. Ich empfehle vor dem Kauf einen Besuch in der Videothek..!

Bild

Am meisten stört bei der Blu-ray das sehr starke Filmkorn. Vor allem in dunklen Szenen war dieses schon recht stark. Zumeist hat das aber auch eine gute Seite: Gute Schärfewerte. Zwar habe ich schon weitaus schärfere Bilder gesehen, aber auch wesentlich schlechtere! Die Same same but different Blu-ray bewegt sich hier im oberen Mittelfeld. Sonstige Fehler gab es so gut wie gar nicht zu entdecken. Kurz zusammengefasst ein gutes Bild, das vielleicht doch einen kleinen Rauschfilter gut vertragen hätte.

Ton

Der Film bietet einen interessanten Soundtrack. Einerseits hatte ich oftmals Grund zum Mit-dem-Fuß-Mitwippen, andererseits nervten manche Songs gehörig. Vor allem wenn sie urplötzlich unerträglich laut wurden. Solch einen unvermittelten Lautstärkeanstieg hatte ich mehrere Male im Film. Schneller Reaktion sei Dank, konnte ich mit fixem Griff zur Fernbedienung bleibende Gehörschäden vermeiden. 😉 Gut, ich habe leicht übertrieben. Der Ton ist besser als das Bild. Hier erlaubt man sich außer den Lautstärkeschwankungen so gut wie keine Schnitzer. Surroundeffekte sollte man nicht erwarten, aber darauf hat es der Film auch garantiert nicht abgesehen..!

Extras

Sehr schön fand ich natürlich zuallererst das Wendecover. Überrascht hat mich ein kleines Booklet mit Bildern, sowie einem kleinen Tagebuch und Infos zu den Drehorten des Films. Schön! Vor allem in Hochglanzoptik sieht man sowas eher selten!

Die üblichen Verdächtigen auf der Blu-ray erweisen uns leider keine HD-Ehre. Die Qualität ist hier manchmal ziemlich grottig. Auch von den Inhalten her konnten mich die Extras nicht wirklich überzeugen. Irgendwie bin ich in der Beziehung zu verwöhnt. Standardkost gibts einfach überall… und wer will das schon?

Fazit

Auch wenn David Kross als Ben öfter mal einen Gesichtsausdruck hat, als hätte er spontan einen Fliegenpilz verschluckt, schafft er es auf eine amüsante Art und Weise die Message des Films rüberzubringen. Same same but different ist kein Popcorn-Kino, sondern eine fast gelungene Lebensverfilmung. Die Blu-ray ist vom Bild und Ton her zwar akzeptabel, aber mehr wäre locker drin gewesen! Deshalb reicht es leider nicht zu einer Topwertung.

Veröffentlichungstermin: 11.11.2010
Copyright: © Delphi Filmverleih

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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