Real Steel (2011)

Filmherum:4.5/54.5 von 5 Sterne von Dominik
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4,67 von 5 Sterne (6 Bewertung(en))

Wenn der Papa mit dem Sohne und dem Roboter. „Real Steel“ ist eine kindgerechte Vater-Sohn-Beziehungskiste mit der Extraportion an Blechgekloppe.

Mir hat der Film richtig Spaß gemacht, auch wenn das Ende ziemlich vorhersehbar ist oder ähnliche Geschichten bereits vorhanden sind. Hugh Jackman und Dakota Goyo geben als Vater und Sohn ein tolles Gespann ab. Mit bissigen Sprüchen erkämpfen sie sich ihre Zuneigung zueinander, die es bis dato nicht gab. Dabei wirkt es vor allem zu Beginn des Films vertraut krass, wenn Hugh Jackman seinen Filmsohn wie Dreck behandelt.

Einen Großteil des Films machen natürlich die Roboterkämpfe aus, die fantastisch in Szene gesetzt sind. Die Effekte sind grandios und die Blechkameraden wirken zumeist sehr menschlich, was indirekt sogar zu einer Art Mitgefühl führt. Wenn unser Kaffeeautomaten auf Beinen im spannenden Endkampf so richtig verdroschen wird, ertappt man sich schnell dabei, dem bösen Roboter „hör auf!“ zuzurufen. Hier wurde ganze Arbeit geleistet!

„Real Steel“ lebt von seinen gut aufgelegten Darstellern und natürlich den Kämpfen, die – ich möchte es noch einmal erwähnen – spannend und vor allem grandios in Szene gesetzt sind.

Bild

Großartige Arbeit! Knackig scharf, satte Farben, toller Schwarzwert. Ich bin begeistert.

Ton

Ähnlich zum Bild verhält es sich mit dem Ton. Vor allem in den Arenen gibt es zahlreiche Surround-Effekte. Das grölende Publikum erlebt man aus allen Richtungen und man fühlt sich wie mitten im Geschehen. Der Bass ist manchmal unmenschlich stark und unterstreicht die schweren Boxkämpfe der Roboter.

Extras

  • Pannen beim Dreh: Sehr witzig, vor allem die erste Panne.
  • Countdown zum Kampf – Die Charlie Kenton Story: Cool. Sowas wie ein eigenständiger kleiner Film über Charlie Kenton in Form einer Reportage. Toll gemacht, aber natürlich viel zu lang für den Film und deshalb nur als Bonusmaterial.
  • Hinter den Kulissen von Metal Valley: Ein gelungener Einblick!
  • Die Entstehung der Roboter: Wusstet ihr, dass nicht alle Roboter dem Computer entstammen? Nach diesem sehenswerten Featurette wisst ihr es besser.
  • Zusätzliche und erweiterte Szenen: Nicht schlimm, dass diese nicht im Film sind.
  • Rest: Gut.

Die Extras können sich hören und sehen lassen. Wir erhalten in High Definition tiefe Einblicke in die Produktion des Films und dürfen mit Jackman & Co. mitlachen, wenn dieser sich für nur einen Augenblick wünscht „Wolverine“ zu sein. Eine gelungene und sehr sehenswerte Auswahl. Schade nur, dass kein Wendecover vorhanden ist.

P. S. Die Schrift im Extras-Menü ist etwas zu klein geraten.

Fazit

„Real Steel“ hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich fühlte mich zu jeder Sekunde gut unterhalten, auch wenn ich mir etwas mehr Eigenständigkeit gewünscht hätte. Dem Film merkt man zwar an, dass er für das jüngere Publikum gemacht wurde, aber Dank der technisch einwandfreien Blu-ray war die Verschmelzung von CGI und Realität selten schöner!

© 2012 Dreamworks II Distribution Co., LLC

Dominik

Filmfan, Comicfan, Scorefan... Medienfan im Allgemeinen. Unterhaltung wird bei mir groß geschrieben, der Anspruch darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Mehr zu mir

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1 Response

  1. maloney sagt:

    Real Steel war auch so meine Filmüberraschung des letzten Jahres…und die ganzen Zukunftsanspielungen waren auch ziemlich gelungen *Xbox 720* 😛

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